LibreOffice: Version 5.1.0

Grundsätzlich verzichte ich auf die von Kubuntu ausgelieferte LibreOffice-Version, ebenso nutze ich das PPA nicht. Beide Quellen haben zwar ihre Vorteile, allerdings werden sie nicht bzw. erst später aktualisiert. Außerdem habe ich öfter festgestellt, dass die Ubuntu-Pakete nicht alle Funktionen aufweisen (damals MediaWiki-Export). Daher nutze ich die DEB-Pakete direkt von der Projektseite.

Das neue LibreOffice 5.1. ist da und es ist: Much faster, sagt zumindest die Homepage und löst in mir den Haben-will-Faktor aus. Wie immer. Neben der größeren Schnelligkeit hebt die Projektseite weitere Neuerungen hervor:

  • ein verbessertes Nutzungserlebnis, z. B. durch neue und vereinfachte Menüs
  • Verbesserungen in Impress, etwa durch bessere Integration von OpenGL
  • Unterstützung für Apple Keynotes, Gnumeric und VBA Makros
  • Speicherung von Dokumenten auf externen Speicherorten, etwa Cloud-Speicher
  • neue Features für Calc

Die Download-Zeit nutze ich, um die bestehende Version zu entfernen: „LibreOffice: Version 5.1.0“ weiterlesen

LibreOffice: Fehler beim MediaWiki-Export

Bei der derzeit aktuellen Version von LibreOffice (3.5.3.2 , DEB-Download direkt von der Projektseite) funktioniert bei mir auf einmal der MediaWiki-Export nicht mehr. Immer wenn ich auf Exportieren... → MediaWiki → Speichern klicke, erhalte ich die Fehlermeldung:

Fehler beim Speichern des Dokuments: Schreibproblem.
Die Datei konnte nicht geschrieben werden.

Auf dieser Seite habe ich die „Lösung“ für das Problem gefunden. Bei meiner Installation befindet sich die Datei allerdings unter /opt/libreoffice3.5/share/extensions/wiki-publisher/filter/odt2mediawiki.xsl. Dort muss der folgende Abschnitt auskommentiert werden (Zeile 800 ff.):

<!-- Formulas (Objects) >
 <include href="math/mmltex.xsl"/>
 <template match="math:math" priority="1">
 <text>&lt;math&gt;</text>
 <apply-templates/>
 <text>&lt;/math&gt;</text>
 </template-->

Nach dem Speichern funktioniert der Export auch wieder.

LibreOffice: Dokumentenwiederherstellung

Wenn die Dokumentenwiederherstellung von LibreOffice ein Dokument nicht „retten“ kann, läuft sie Amok. Das war bei OpenOffice.org schon so. Im verlinkten Beitrag beschreibe ich, dass die Datei Recovery.xcu gelöscht werden muss. Die hatte wenigstens noch einen sprechenden Namen und ich konnte mir so ungefähr ausmalen, wozu sie gut ist. Bei LibreOffice ist das leider nicht so einfach. Hier habe den Tipp, die Datei registrymodifications.xcu zu löschen. Bei meiner LibreOffice-Installation (Kubuntu mit aktuellen DEB-Paketen von der LibreOffice-Downloadseite) versteckt sich die Datei, anders als im verlinkten Post, unter ~/.config/libreoffice/3/user/registrymodifications.xcu.

Da ich mir nicht ganz sicher bin, wozu die Datei sonst noch dient, habe ich sie zunächst lediglich umbenannt.  Anschließend kommt die Nachfrage zur Wiederherstellung nicht mehr. Sonstige negative Auswirkung habe ich -bisher- nicht verzeichnet.

LibreOffice: Neue Testversion 3.5

Die Document Foundation hat den ersten „Release Candidate“ von LibreOffice 3.5 freigegeben.

Installation

Der RC kann im Bereich für Testversionen auf libreoffice.de werden. Laut Ankündigung kann die neue Version neben einer bestehenden installiert werden. Das erfolgt im Verzeichnis /opt. Dort wird für jede Hauptversion jeweils ein Unterverzeichnis angelegt. Soweit funktioniert das auch.

Unter KDE SC muss ich, wie in den LibreOffice-Versionen zuvor, noch die Datei libstdc++.so.6 entfernen/umbenennen. Anderenfalls wird die grafische Oberfläche ziemlich hässlich dargestellt.

Meine Seite über die Installation habe ich entsprechend angepasst.

„LibreOffice: Neue Testversion 3.5“ weiterlesen

LibreOffice: Duden Korrektor 8 – Nachtrag

Ich habe mir heute den Korrektor erneut gekauft. Die massive Kritik scheint erfolgreich gewesen zu sein. Auf der Downloadseite ist nun deutlich von der 32-Bit-Linuxversion die Rede. Auch die Pakete sind neu gepackt und die Dateinamen enthalten keine Umlaute mehr. Warum nicht gleich so ;).

Nach wie vor lässt sich der Hersteller nicht zu einer 64-Bit-Version seines Produktes aus. Weder auf der Homepage, noch als bzw. in der Antwort auf meine direkte (Nach-) Frage.

Mit einigem Gefrickel ist es aber möglich, den Korrektor auch auf dem 64-Bit-Ubuntu zum Laufen zu bringen. Das hat ein User hier im Duden-Korrektor-Thread auf  ubuntuusers.de beschrieben.

Zusammengefasst lautet der Tipp dort in etwa so:

LibreOffice muss in der 32-Bit-Version heruntergeladen und installiert werden. Anschließend muss die Java-JRE zugewiesen werden, natürlich auch in der 32-Bit-Version. Diese habe ich mir direkt von der Oracle-Seite geladen und nach /opt entpackt. In den LibreOffice-Optionen weise ich diese dann zu. Danach müssen noch einige Bibliotheken verbogen verlinkt werden:

echo /opt/libreoffice3.4/ure/lib | tee /etc/ld.so.conf.d/i386-libeoffice-ure.conf
sudo ldconfig

Zuerst wird eine Konfigurationsdatei erstellt (tee /etc/ld.so.conf.d/i386-libeoffice-ure.conf), die auf die installierten LibreOffice-Bibliotheken (echo /opt/libreoffice3.4/ure/lib) verweist. Dabei muss man darauf achten, dass auf die richtige Libreoffice-Version verwiesen wird, in diesem Fall libreoffice3.4. Der zweite Befehl stellt sie dem System zur Verfügung.

Bei mir läuft das Duo nun in dieser Konstellation, obwohl subjektiv die Performance, grade beim LO-Start, leidet.