Tilix als Yakuake-Ersatz

Seit Jahr und Tag nutz(t)e ich Yakuake als Terminal („drop-down terminal emulator“) -und damit Hauptarbeitsmittel. Unter Gnome funktioniert das Tool zwar auch ohne funktionale Einschränkungen. Allerdings zieht es eine gute Menge KDE-Abhängigkeiten mit und fügt sich optisch nicht ganz so gut ins Gesamtbild ein. Vor kurzem bin ich dann auf Tilix (über gestoßen und bin recht angetan von diesem Programm. Es fügt sich hervorragend in den Gnome-Desktop ein und benötigt somit auch keine Abhängigkeiten aus anderen Desktopwelten. Es gibt aber für mich auch noch weitere, funktionale Gründe:

  • Sessions können gespeichert und direkt geladen werden
  • zum Dropdown- (aka Quake-) Mode kann auch eine „Fenster“-Instanz gestartet werden
  • am Rande: Lesezeichen
  • …und sicherlich noch einige Funktionen, die noch nicht ausprobiert bzw. gefunden habe

Allerdings lässt sich Tilix nicht ganz ohne „Tweak“ mit Wayland nutzen. So kann man im reinen Wayland-Modus keine Breite einstellen. Das ist auf einem 32-Zoll-Monitor eher störend. Abhilfe schafft folgender Aufruf:

env GDK_BACKEND=x11 tilix

(via)

Um Tilix aufzurufen habe ich folgende Tastenkombinationen in den Einstellungen eingerichtet:

# F12 – Standard-Aufruf, Yakuake-Style
#     funktioniert auch ohne Pfadangabe
env GDK_BACKEND=x11 tilix --quake -s /$HOME/Pfad/zur/gespeicherten/Sessiondatei/tilix_lag.json
 
# WIN + T – Aufruf für eine neue Instanz in einem Fenster
env GDK_BACKEND=x11 tilix

Damit muss Tilix dann auch nicht mehr in den Autostart.

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