Wenn die Dokumentenwiederherstellung von LibreOffice ein Dokument nicht “retten” kann, läuft sie Amok. Das war bei OpenOffice.org schon so. Im verlinkten Beitrag beschreibe ich, dass die Datei Recovery.xcu gelöscht werden muss. Die hatte wenigstens noch einen sprechenden Namen und ich konnte mir so ungefähr ausmalen, wozu sie gut ist. Bei LibreOffice ist das leider nicht so einfach. Hier habe den Tipp, die Datei registrymodifications.xcu zu löschen. Bei meiner LibreOffice-Installation (Kubuntu mit aktuellen DEB-Paketen von der LibreOffice-Downloadseite) versteckt sich die Datei, anders als im verlinkten Post, unter ~/.config/libreoffice/3/user/registrymodifications.xcu.
Da ich mir nicht ganz sicher bin, wozu die Datei sonst noch dient, habe ich sie zunächst lediglich umbenannt. Anschließend kommt die Nachfrage zur Wiederherstellung nicht mehr. Sonstige negative Auswirkung habe ich –bisher– nicht verzeichnet.
Manchmal kommt es vor, dass OpenOffice.org unerwartet beendet wird. In solchen Fällen greift die programmeigene Wiederherstellungsroutine beim nächsten Programmstart. Manchmal kommt es dann aber auch vor, dass diese Aktion fehl schlägt.