Seit irgend einem Update in Precise Pangoline sahen meine GTK-Programme (LibreOffice, Firefox, GIMP etc.) einfach nur grottig aus. Anscheinend wurde der Stil oxygen-gtk nicht (mehr) erkannt. Nach ein bisschen trial-and–error mit den anderen in den Systemeinstellungen verfügbaren Stilen — die auch kein bisschen funktionieren wollten — und ein bisschen googlen, bin ich auf diesen Thread gestoßen. Wir dort beschrieben wird, habe ich das Paket xsettings-kde nachinstalliert und siehe da, die Darstellung funktioniert wieder.
Yeah — das Auge arbeitet schließlich mit
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Seit meinem Update von Kubuntu 11.10 auf 12.04 versteht sich mein Google Chrome (und auch Chromium) nicht mehr mit meinem Proxy-Server. Die Proxy-Einstellungen habe ich in meiner .bashrc, in KDE´s Systemeinstellungen und auch separat in den Chrome-Einstellungen gesetzt und auch verschiedene Varianten durchgespielt. Ich habe sogar Chrome komplett gepurgt und einen neuen (Test–) User angelegt — nichts brachte einen Erfolg.
So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand bringen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuinstallation? Whatever?
Für dieses Ereignis habe ich mich schon vor geraumer Zeit auf (m)ein Vorgehen festgelegt:
Die “gute alte” /etc/apt/apt.conf scheint in Oneiric ausgedient zu haben. Stattdessen bietet das Verzeichnis /etc/apt/apt.conf.d nun die Möglichkeit die eigene Konfigurationskreativität in verschiedenen Dateien ausleben zu können. In den bestehenden Dateien konnte ich keinen passenden Ort für meine Proxy-Konfiguration finden. Daher habe ich mir eine eigene erstellt. Da die vorangestellten Ziffern die Abarbeitungsreihenfolge beeinflussen, nannte ich meine Proxy-Konfigdatei 02proxy. Diese füllte ich dann mit dem üblichen Inhalt:
Acquire::http::Proxy "http://proxy.example.de:8080";
Eine bestehende /etc/apt/apt.conf wird allerdings auch beachtet.
Über diese Diskussion bin ich auf den Icon-Only Task Manager aufmerksam geworden und will ihn auch mal testen.
Den Sourcecode lade ich von kde-look.org herunter. Den entpacke ich mich mit:
tar xvfj 144808-plasma-icontasks-0.7.1.tar.bz2
Bevor ich allerdings das Kompilieren starte, installiere ich mir noch die für das Kompilieren von Plasma-Widgets notwendigen Pakete (eventuell noch das Paket “build-essential” dazu):
sudo apt-get install cmake kdelibs5-dev kde-workspace-dev gettext libdbusmenu-qt-dev
Anschließend gehts wie es im README beschrieben weiter:
Ich wollte gerade das neue Release von LibreOffice unter dem aktuellen Kubuntu ausprobieren. Dazu musste ich das vorhandene LibreOffice entfernen. Zumindest die Desktop-Integration lässt sich sonst nicht installieren und weitere Problemchen möchte ich auch nicht ausschließen:
sudo apt-get purge libreoffice* sudo apt-get autoremove --purge
Dabei sollte es generell möglich sein, die beiden Versionen parallel zu verwenden. Installationspfade und Startkommandos unterscheiden sich zumindest.
Bei Start bekomme ich allerdings folgende Fehlermeldung (im Terminal):
(soffice:6549): Gtk-WARNING **: /opt/libreoffice3.4/program/../basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6: \ version `GLIBCXX_3.4.11' not found (required by /usr/lib/gtk-2.0/2.10.0/engines/liboxygen-gtk.so)
Danach öffnet sich LibreOffice 3.4 zwar, aber hübsch ist es nicht. Es kann den gewählten Style oxygen-gtk nicht laden und präsentiert sich in einem hässlichen Default-Gewand.
Lösung
Da die benannte Lib auch systemweit verfügbar ist, habe ich die aus dem LO-Installationsverzeichnis einfach umbenannt:
sudo mv /opt/libreoffice3.4/basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6 \ /opt/libreoffice3.4/basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6_orig
Danach funktioniert auch die Darstellung wieder.
Ubuntu neueste Version ist seit heute veröffentlicht. Da Canonical sich mit Unity eine eigene neue Arbeitsumgebung gebastelt hat, ist das wohl (mal wieder) eine sehr kontrovers diskutierte Geschichte. An diesen Diskussionen will und kann ich mich nicht beteiligen — es geht schlichtweg an mir vorbei. Als Kubuntu-User muss ich mir die Gedanken um Gnome 3, Unity oder doch Gnome 2 (Remix) gar nicht erst machen.
Noch vor ein paar Tagen habe ich hier geschildert, wie man das Firefox-Download-Paket einigermaßen in sein System integriert. In dem Artikel habe ich auch angesprochen, dass es ein Ubuntu-PPA für stabile, neue Firefox-Versionen gibt. Zum damaligen Zeitpunkt war Firefox noch nicht offiziell veröffentlicht und somit die Paketquelle entsprechend verwaist. Das hat sich nun geändert.
Firefox 4 steht in den Startlöchern und ist schon als RC verfüg– bzw. herunterladbar. Naturgemäß wird diese Version aber den aktuellen Ubuntu-Versionen vorenthalten bleiben. Die Version des Nightly-Build-Repositories auf Launchpad ist mir aber etwas zu experimentell. Die Paketquelle der Mozilla-Entwickler für aktuelle und stabile Releases wurde bisher noch nicht [siehe neuer Artikel] aktualisiert. Mal schauen, was sich da in Zukunft entwickelt. Wahrscheinlich fließt Version 4 dann auch schon in die April-Ausgabe von Ubuntu ein.
Sei es drum — ich möchte ihn jetzt nutzen und zwar unter Kubuntu 10.10 in der 32– und 64-Bit-Version.
Wie man vielleicht in der Vergangenheit mitbekommen hat, bin ich bekennender Vim-Fan. Vor ein paar Tagen wurde nach über zwei Jahren Entwicklungszeit die Version 7.3 des polarisierenden Editors veröffentlicht. Diese ist natürlich noch nicht in den offiziellen Paketquellen vorhanden. Auch ein PPA konnte ich noch nicht ausfindig machen. Das ist aber nicht schlimm - erfordert nur ein wenig Handarbeit
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