Via OMG! Ubuntu! bin ich auf diese wunderschöne Erweiterung für Thunderbird gestoßen. Dabei ist eigentlich nicht die Erweiterung schön, sondern die Nachrichtenansicht nach deren Installation. E-Mails werden damit wie Konversationen zusammengefasst, so dass Nachrichten und Antworten schön auf einen Blick zusammengefasst werden. Dabei bietet das Add-on eine Menge an Einstellungsmöglichkeiten. Ich habe den Einrichtungsassistenten, den die Erweiterung mitliefert, folgendermaßen eingestellt:
Weitere Einstellungen gibt´s via Extras → Add-ons → Thunderbird Conservations → Einstellungen. Das Ganze harmoniert hervorragend mit der 3-Spalten-Ansicht.
Ich wollte in den letzten Tagen Unity ausprobieren – weil eben alle Welt darüber meckert. Gleichzeitig habe ich mir überlegt, mal wieder etwas mit VMWare zu machen. Die VMWare-Produkte habe ich nicht mehr genutzt, seit VirtualBox eine echte Alternative geworden ist. Das dürfte also schon vor einigen Jahren das letzte Mal der Fall gewesen sein.
…ist draußen. Altes LO entfernt, neues installiert. Läuft.
So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand bringen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuinstallation? Whatever?
Für dieses Ereignis habe ich mich schon vor geraumer Zeit auf (m)ein Vorgehen festgelegt:
Ich habe die Lizenz meiner Beiträge von der CC BY-NC-SA 3.0 auf die CC BY 3.0 gewechselt. Stein des Anstoßes waren die Gedanken von Dirk Deimeke.
Recht hat er.
Mit dem Wacom-Treiber wird (standardmäßig) auch das Tool xsetwacom installiert. Letztens habe ich schon geschrieben, wie ich die Touch-Funktion meines Wacom Touch Fun & Pen dauerhaft deaktiviere. Damit verhindere ich, dass ich quasi per Handauflegen den Mauszeiger verschiebe. Auf kde-apps.org wird ein Programm angeboten, das dies noch einfacher gestaltet.
Das Programm trägt den Namen Wacom Tablet. Es liegt im Quellcode vor und ich muss es noch entsprechend installieren.
Wenn ich mein Wacom Bamboo Fun Pen & Touch benutze, nervt es mich regelmäßig, wenn ich mit der Hand den Mauszeiger durch bloßes “Wischen” wegbewege. Da mir der Stift vollends reicht, deaktiviere ich die Touch-Funktionalität. Dazu muss ich zunächst wissen, wie ich das Gerät ansprechen kann. Mit:
xsetwacom list
erhalte ich folgende Ausgabe:
Wacom Bamboo Craft Pen stylus id: 12 type: STYLUS Wacom Bamboo Craft Finger touch id: 13 type: TOUCH Wacom Bamboo Craft Pen eraser id: 16 type: ERASER Wacom Bamboo Craft Finger pad id: 17 type: PAD
Die ID 13 steht also für die Touch-Funktion. Und so kann ich diese deaktivieren:
xsetwacom set 13 Touch off
Damit dieser Befehl immer aktiviert wird, trage ich ihn in mein Autostart-Script ein.
Für die Arbeit suche ich nach einem Werkzeug zur Ticketverarbeitung. Bei einer solchen Recherche stoße ich natürlich direkt auf den Open Source Platzhirsch OTRS. Der ist mir aber irgendwie zu mächtig – in Installation und Administration. Als nächstes liebäugele ich mit Trac. Da gefallen mir aber einige der damit erstellten Seiten optisch nicht
. Rein aus dem Bauch heraus gebe ich Redmine eine Chance – warum auch immer.
Die Installation ist dabei nicht einmal trivial. Obwohl es ein scheinbar gut gepflegtes Wiki gibt, können einige der Angaben nicht einfach auf Ubuntu Server (10.04) übertragen werden. Letzten Endes suche ich mir vom englischen und vom russischen (dem gtranslate-Firefox-Add-on sei Dank!) Projekt-Wiki und von einigen anderen Seiten Infos und „Anregungen“ zusammen. Mit dem Resultat bin ich soweit eigentlich ziemlich zufrieden.
Redmine soll eigentlich in erster Linie zum Betreuen von Software-Projekten dienen. Das merkt man zwar beim Aufbau bzw. den gegebenen Möglichkeiten (Versionsverwaltung für Code, z. B.). Allerdings lässt sich das Ganze derart flexibel konfigurieren, dass man damit so ziemlich jedes „Projekt managen“ kann.
Der Kauf von Software ist bei mir ein eher selten eintretendes Ereignis. Die in der Open Source Welt angebotenen Programmen sind für meine Zwecke meist mehr als ausreichend. Und dennoch – ab und an kaufe ich mir dann ein Programm, von dem ich annehme, dass es dies auch wert ist.
Beim Duden Korrektor ist dies (mit gewissen Abstrichen) der Fall.
Da ich ziemlich viel schreibe, muss ich dementsprechend auch ziemlich viel Zeit für die Korrektur der Texte aufwenden. Zwar bieten die meisten Programme von Haus aus eine Rechtschreibprüfung. Die ist wohl oft auch ausreichend – dem Duden Korrektor wird im Allgemeinen aber eine höhere Qualität zugestanden. Die Güte der Grammatik-Prüfung des Duden Korrektors kann man wohl auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.
Die “gute alte” /etc/apt/apt.conf scheint in Oneiric ausgedient zu haben. Stattdessen bietet das Verzeichnis /etc/apt/apt.conf.d nun die Möglichkeit die eigene Konfigurationskreativität in verschiedenen Dateien ausleben zu können. In den bestehenden Dateien konnte ich keinen passenden Ort für meine Proxy-Konfiguration finden. Daher habe ich mir eine eigene erstellt. Da die vorangestellten Ziffern die Abarbeitungsreihenfolge beeinflussen, nannte ich meine Proxy-Konfigdatei 02proxy. Diese füllte ich dann mit dem üblichen Inhalt:
Acquire::http::Proxy "http://proxy.example.de:8080";
Eine bestehende /etc/apt/apt.conf wird allerdings auch beachtet.