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Gen­too

Bei Gen­too gab es eine Menge zu ler­nen, eine stage1-Installation braucht eine Menge Geduld, Neu­gier und Mut zur Lücke. Nicht zu ver­ges­sen auch jeman­den, den man so rich­tig schön mit sei­nen Pro­ble­men ner­ven kann. Hatte ich schon Geduld erwähnt?

Dafür wird man aber auch mit tie­fen Ein­bli­cken in Funk­ti­ons­wei­sen von Hard- und Soft­ware belohnt, die man aber lei­der gar nicht alle behal­ten kann. Plus­punkte sam­melt Gen­too auch mit recht ein­fa­chen Art, Soft­ware und deren Abhän­gig­kei­ten per emerge zu instal­lie­ren. Das dau­ert dann halt nur. Gen­too brachte auch eine Menge an Funk­tio­na­li­tät mit, was k3b auf ein­mal alles bren­nen und xine abspie­len konnte.

Auf Grund von Hardware-Wechsel stieg ich dann für eine (kurze) Weile auf Saba­yon um. Diese Dis­tri­bu­tion basiert auf Gen­too und soll beson­ders im Bereich Mul­ti­me­dia punk­ten. Auf jeden Fall nimmt sie einem bei der Instal­la­tion eine Menge Kom­pi­lier­ar­beit ab. Das bezahlt man dann aber mit einem recht auf­ge­dun­se­nen Sys­tem. Außer­dem wäre für jedes Update wie­der Kom­pi­lie­ren ange­sagt oder eben War­ten auf den nächs­ten Release.

So rechte Lust, Gen­too wie­der von vorn zu instal­lie­ren, ver­spürte ich aller­dings nicht. Was nutzt mir mein super opti­mier­tes Sys­tem, wenn es den lie­ben lan­gen Tag vor sich hin­kom­pi­liert. Den Zeit­ge­winn, den ich dann beim Aus­füh­ren der Pro­gramme errei­che, macht den Zeit­ver­lust wäh­rend der Instal­la­tion nie­mals wett.

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Geschrieben am 05.12.2007 von Sven in · 1 Kommentar

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