Die Document Foundation hat den ersten „Release Candidate“ von LibreOffice 3.5 freigegeben.
Der RC kann im Bereich für Testversionen auf libreoffice.de werden. Laut Ankündigung kann die neue Version neben einer bestehenden installiert werden. Das erfolgt im Verzeichnis /opt. Dort wird für jede Hauptversion jeweils ein Unterverzeichnis angelegt. Soweit funktioniert das auch.
Unter KDE SC muss ich, wie in den LibreOffice-Versionen zuvor, noch die Datei libstdc++.so.6 entfernen/umbenennen. Anderenfalls wird die grafische Oberfläche ziemlich hässlich dargestellt.
Meine Seite über die Installation habe ich entsprechend angepasst.
Seit ein paar Wochen habe ich Ubuntu, respektive Unity, auf meinem Samsung NC10 installiert. Nach einer Weile habe ich mich mit dem unity-eigenen Bedienkonzept angefreundet. Nun finde ich es eigentlich richtig gut, zumindest aber einen Schritt in die richtige Richtung – für mobile Endgeräte, wohlgemerkt.
Eines hat mich allerdings gestört:
Ich habe mir heute den Korrektor erneut gekauft. Die massive Kritik scheint erfolgreich gewesen zu sein. Auf der Downloadseite ist nun deutlich von der 32-Bit-Linuxversion die Rede. Auch die Pakete sind neu gepackt und die Dateinamen enthalten keine Umlaute mehr. Warum nicht gleich so
.
Nach wie vor lässt sich der Hersteller nicht zu einer 64-Bit-Version seines Produktes aus. Weder auf der Homepage, noch als bzw. in der Antwort auf meine direkte (Nach-) Frage.
Mit einigem Gefrickel ist es aber möglich, den Korrektor auch auf dem 64-Bit-Ubuntu zum Laufen zu bringen. Das hat ein User hier im Duden-Korrektor-Thread auf ubuntuusers.de beschrieben.
Zusammengefasst lautet der Tipp dort in etwa so:
LibreOffice muss in der 32-Bit-Version heruntergeladen und installiert werden. Anschließend muss die Java-JRE zugewiesen werden, natürlich auch in der 32-Bit-Version. Diese habe ich mir direkt von der Oracle-Seite geladen und nach /opt entpackt. In den LibreOffice-Optionen weise ich diese dann zu. Danach müssen noch einige Bibliotheken verbogen verlinkt werden:
echo /opt/libreoffice3.4/ure/lib | tee /etc/ld.so.conf.d/i386-libeoffice-ure.conf sudo ldconfig
Zuerst wird eine Konfigurationsdatei erstellt (tee /etc/ld.so.conf.d/i386-libeoffice-ure.conf), die auf die installierten LibreOffice-Bibliotheken (echo /opt/libreoffice3.4/ure/lib) verweist. Dabei muss man darauf achten, dass auf die richtige Libreoffice-Version verwiesen wird, in diesem Fall libreoffice3.4. Der zweite Befehl stellt sie dem System zur Verfügung.
Bei mir läuft das Duo nun in dieser Konstellation, obwohl subjektiv die Performance, grade beim LO-Start, leidet.
Via OMG! Ubuntu! bin ich auf diese wunderschöne Erweiterung für Thunderbird gestoßen. Dabei ist eigentlich nicht die Erweiterung schön, sondern die Nachrichtenansicht nach deren Installation. E-Mails werden damit wie Konversationen zusammengefasst, so dass Nachrichten und Antworten schön auf einen Blick zusammengefasst werden. Dabei bietet das Add-on eine Menge an Einstellungsmöglichkeiten. Ich habe den Einrichtungsassistenten, den die Erweiterung mitliefert, folgendermaßen eingestellt:
Weitere Einstellungen gibt´s via Extras → Add-ons → Thunderbird Conservations → Einstellungen. Das Ganze harmoniert hervorragend mit der 3-Spalten-Ansicht.
Ich wollte in den letzten Tagen Unity ausprobieren – weil eben alle Welt darüber meckert. Gleichzeitig habe ich mir überlegt, mal wieder etwas mit VMWare zu machen. Die VMWare-Produkte habe ich nicht mehr genutzt, seit VirtualBox eine echte Alternative geworden ist. Das dürfte also schon vor einigen Jahren das letzte Mal der Fall gewesen sein.
So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand bringen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuinstallation? Whatever?
Für dieses Ereignis habe ich mich schon vor geraumer Zeit auf (m)ein Vorgehen festgelegt:
Mit dem Wacom-Treiber wird (standardmäßig) auch das Tool xsetwacom installiert. Letztens habe ich schon geschrieben, wie ich die Touch-Funktion meines Wacom Touch Fun & Pen dauerhaft deaktiviere. Damit verhindere ich, dass ich quasi per Handauflegen den Mauszeiger verschiebe. Auf kde-apps.org wird ein Programm angeboten, das dies noch einfacher gestaltet.
Das Programm trägt den Namen Wacom Tablet. Es liegt im Quellcode vor und ich muss es noch entsprechend installieren.
Wenn ich mein Wacom Bamboo Fun Pen & Touch benutze, nervt es mich regelmäßig, wenn ich mit der Hand den Mauszeiger durch bloßes “Wischen” wegbewege. Da mir der Stift vollends reicht, deaktiviere ich die Touch-Funktionalität. Dazu muss ich zunächst wissen, wie ich das Gerät ansprechen kann. Mit:
xsetwacom list
erhalte ich folgende Ausgabe:
Wacom Bamboo Craft Pen stylus id: 12 type: STYLUS Wacom Bamboo Craft Finger touch id: 13 type: TOUCH Wacom Bamboo Craft Pen eraser id: 16 type: ERASER Wacom Bamboo Craft Finger pad id: 17 type: PAD
Die ID 13 steht also für die Touch-Funktion. Und so kann ich diese deaktivieren:
xsetwacom set 13 Touch off
Damit dieser Befehl immer aktiviert wird, trage ich ihn in mein Autostart-Script ein.
Für die Arbeit suche ich nach einem Werkzeug zur Ticketverarbeitung. Bei einer solchen Recherche stoße ich natürlich direkt auf den Open Source Platzhirsch OTRS. Der ist mir aber irgendwie zu mächtig – in Installation und Administration. Als nächstes liebäugele ich mit Trac. Da gefallen mir aber einige der damit erstellten Seiten optisch nicht
. Rein aus dem Bauch heraus gebe ich Redmine eine Chance – warum auch immer.
Die Installation ist dabei nicht einmal trivial. Obwohl es ein scheinbar gut gepflegtes Wiki gibt, können einige der Angaben nicht einfach auf Ubuntu Server (10.04) übertragen werden. Letzten Endes suche ich mir vom englischen und vom russischen (dem gtranslate-Firefox-Add-on sei Dank!) Projekt-Wiki und von einigen anderen Seiten Infos und „Anregungen“ zusammen. Mit dem Resultat bin ich soweit eigentlich ziemlich zufrieden.
Redmine soll eigentlich in erster Linie zum Betreuen von Software-Projekten dienen. Das merkt man zwar beim Aufbau bzw. den gegebenen Möglichkeiten (Versionsverwaltung für Code, z. B.). Allerdings lässt sich das Ganze derart flexibel konfigurieren, dass man damit so ziemlich jedes „Projekt managen“ kann.
Amazons MP3-Download-Angebot erfreut sich einiger Beliebtheit — zumindest bei mir
. Dennoch wird einem Linux-Anwender das Ganze nicht gerade leicht gemacht. Zwar bietet Amazon seinen hauseigenen Downloader auch als DEB-Paket an. Das Angebot beschränkt sich aber auf 32-Bit-Systeme. Außerdem wird die Kompatibilität mit Ubuntu 8.10 angegeben. Seit der Bereitstellung des Programms hat Amazon auch einen Hinweis bezüglich dieser Einschränkungen platziert. Leider hat sich der in den letzten (ca.) drei Jahren nicht verändert. Seither wird die angegebene Ubuntu-Version schon gar nicht mehr offiziell unterstützt. Eine vorbildliche Linux-Unterstützung sieht anders aus. Zwar hat Amazon wenigstens überhaupt an Linux-Clients gedacht. Allerdings erschließt sich mir die Beschränkung auf 32-Bit-Systeme nicht ganz — eine Portierung kann schließlich nicht so schwierig sein. Auch das Betreuen des Pakets für aktuelle(re) Versionen sollte nicht das Problem für diesen Riesen im Online-Geschäft darstellen.