Seit ein paar Wochen habe ich Ubuntu, respektive Unity, auf meinem Samsung NC10 installiert. Nach einer Weile habe ich mich mit dem unity-eigenen Bedienkonzept angefreundet. Nun finde ich es eigentlich richtig gut, zumindest aber einen Schritt in die richtige Richtung – für mobile Endgeräte, wohlgemerkt.
Eines hat mich allerdings gestört:
Ich wollte in den letzten Tagen Unity ausprobieren – weil eben alle Welt darüber meckert. Gleichzeitig habe ich mir überlegt, mal wieder etwas mit VMWare zu machen. Die VMWare-Produkte habe ich nicht mehr genutzt, seit VirtualBox eine echte Alternative geworden ist. Das dürfte also schon vor einigen Jahren das letzte Mal der Fall gewesen sein.
Amazons MP3-Download-Angebot erfreut sich einiger Beliebtheit — zumindest bei mir
. Dennoch wird einem Linux-Anwender das Ganze nicht gerade leicht gemacht. Zwar bietet Amazon seinen hauseigenen Downloader auch als DEB-Paket an. Das Angebot beschränkt sich aber auf 32-Bit-Systeme. Außerdem wird die Kompatibilität mit Ubuntu 8.10 angegeben. Seit der Bereitstellung des Programms hat Amazon auch einen Hinweis bezüglich dieser Einschränkungen platziert. Leider hat sich der in den letzten (ca.) drei Jahren nicht verändert. Seither wird die angegebene Ubuntu-Version schon gar nicht mehr offiziell unterstützt. Eine vorbildliche Linux-Unterstützung sieht anders aus. Zwar hat Amazon wenigstens überhaupt an Linux-Clients gedacht. Allerdings erschließt sich mir die Beschränkung auf 32-Bit-Systeme nicht ganz — eine Portierung kann schließlich nicht so schwierig sein. Auch das Betreuen des Pakets für aktuelle(re) Versionen sollte nicht das Problem für diesen Riesen im Online-Geschäft darstellen.
Hier hatte ich ja schon mal kurz was zur neuen Kubuntu-Version geschrieben. Mittlerweile läuft Natty auf meinem Arbeitsrechner per Neuinstallation, meinem heimischen Desktop-Rechner per do-release-upgrade und nun auch auf meinem Samsung NC10 Netbook. Während der Wechsel auf Natty bei den ersten beiden Rechnern ziemlich problemlos vonstatten ging, verlief auf dem Netbook nicht alles wie gewünscht.
Lange Zeit nutze ich nun schon den Vimperator. Doch diese Sache ließ mir keine Ruhe. Zum einen funktioniert die neue Version des Vimperators nicht mehr mit der (aktuellen) Version von Firefox 4. Zum anderen fuchste mich Pentadactyl als Alternative schon. Das entwickelte sich aus einem Fork von Vimperator. Scheinbar gingen dabei auch viele der ursprünglichen Entwickler mit zum neuen Projekt. Außerdem hat Pentadactyl einige Ideen, die ich recht nützlich finde.
Wie ich hier schon beschrieben habe, setze ich seit einiger Zeit die Testversionen von Firefox 4 ein. Damit gehen allerdings auch einige Änderungen bei den installierten Add-Ons einher. Das betrifft auch meine Lieblings-Firefox-Erweiterung, den Vimperator. Mit dieser lässt sich der Browser nicht nur komplett per Tastatur steuern (nach Vorbild des Editors Vim). Mit dem Vimperator kann die Firefox-Oberfläche auch komplett verändert werden, so dass man eigentlich auch komplett ohne Leisten auskommen kann. Ohne dieses Add-On kann ich mir ein komfortables Surfen kaum mehr vorstellen. Gerade auf dem Netbook hab ich durch den Vimperator einfach mehr Platz. Durch die Tastenkürzel kann ich meist auch ziemlich auf die Maus verzichten.
Es mutet schon etwas komisch an, wenn in der aktuellen LinuxUser (3/2009) über eine ganze Doppelseite ein [[Firefox]]-AddOn beschrieben wird. Wenn diese Erweiterung dann auch noch den Browser dahingehend ändert, dass er sich im [[Vim]]-Stil bedienen lässt, so ist das auf den ersten Blick für mich eher verwirrend und es stellt sich mir die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Die Rede ist vom AddOn Vimperator. weiter …