Die “gute alte” /etc/apt/apt.conf scheint in Oneiric ausgedient zu haben. Stattdessen bietet das Verzeichnis /etc/apt/apt.conf.d nun die Möglichkeit die eigene Konfigurationskreativität in verschiedenen Dateien ausleben zu können. In den bestehenden Dateien konnte ich keinen passenden Ort für meine Proxy-Konfiguration finden. Daher habe ich mir eine eigene erstellt. Da die vorangestellten Ziffern die Abarbeitungsreihenfolge beeinflussen, nannte ich meine Proxy-Konfigdatei 02proxy. Diese füllte ich dann mit dem üblichen Inhalt:
Acquire::http::Proxy "http://proxy.example.de:8080";
Eine bestehende /etc/apt/apt.conf wird allerdings auch beachtet.
Über diese Diskussion bin ich auf den Icon-Only Task Manager aufmerksam geworden und will ihn auch mal testen.
Den Sourcecode lade ich von kde-look.org herunter. Den entpacke ich mich mit:
tar xvfj 144808-plasma-icontasks-0.7.1.tar.bz2
Bevor ich allerdings das Kompilieren starte, installiere ich mir noch die für das Kompilieren von Plasma-Widgets notwendigen Pakete (eventuell noch das Paket “build-essential” dazu):
sudo apt-get install cmake kdelibs5-dev kde-workspace-dev gettext libdbusmenu-qt-dev
Anschließend gehts wie es im README beschrieben weiter:
Amazons MP3-Download-Angebot erfreut sich einiger Beliebtheit — zumindest bei mir
. Dennoch wird einem Linux-Anwender das Ganze nicht gerade leicht gemacht. Zwar bietet Amazon seinen hauseigenen Downloader auch als DEB-Paket an. Das Angebot beschränkt sich aber auf 32-Bit-Systeme. Außerdem wird die Kompatibilität mit Ubuntu 8.10 angegeben. Seit der Bereitstellung des Programms hat Amazon auch einen Hinweis bezüglich dieser Einschränkungen platziert. Leider hat sich der in den letzten (ca.) drei Jahren nicht verändert. Seither wird die angegebene Ubuntu-Version schon gar nicht mehr offiziell unterstützt. Eine vorbildliche Linux-Unterstützung sieht anders aus. Zwar hat Amazon wenigstens überhaupt an Linux-Clients gedacht. Allerdings erschließt sich mir die Beschränkung auf 32-Bit-Systeme nicht ganz — eine Portierung kann schließlich nicht so schwierig sein. Auch das Betreuen des Pakets für aktuelle(re) Versionen sollte nicht das Problem für diesen Riesen im Online-Geschäft darstellen.
In diesem Artikel habe ich geschrieben, dass Verbindungen zu versteckten WLAN-Netzen mit dem plasma-widget-networkmanagement nicht möglich sind bzw. waren. Bei der Aktualisierung auf KDE SC 4.7 via Kubuntu-Backport-PPA (ppa:kubuntu-ppa/backports) wurde jedoch der KDE-Networkmanager aus der KDE SC entfernt, siehe auch hier.
Mittlerweile kann aber sich aber auch das Widget mit versteckten WLAN-Netzen verbinden und macht auch sonst die bessere Figur.
Wer also vor dem Update steht, sollte bedenken, dass er nach dem Update den alten KDE-Networkmanager nicht mehr zur Verfügung hat. Im schlimmsten Fall steht man dann ohne WLAN-Verbindung da. Entweder man wartet solange, bis das Übergangspaket gebaut und ins PPA eingeflossen ist, stellt eine Verbindung via LAN ins Internet her (und installiert dann das Widget) oder verbindet sich solange nur zu nicht versteckten WLAN-Netzen
.
Es ist erfreulich: Mit Natty funktioniert mein Wacom Fun Pen & Touch nun out-of-the-box — ohne das Gefrickel, das vorher immer notwendig war. Verantwortlich dafür ist der Treiber xserver-xorg-input-wacom.
Super ![]()
Ich wollte gerade das neue Release von LibreOffice unter dem aktuellen Kubuntu ausprobieren. Dazu musste ich das vorhandene LibreOffice entfernen. Zumindest die Desktop-Integration lässt sich sonst nicht installieren und weitere Problemchen möchte ich auch nicht ausschließen:
sudo apt-get purge libreoffice* sudo apt-get autoremove --purge
Dabei sollte es generell möglich sein, die beiden Versionen parallel zu verwenden. Installationspfade und Startkommandos unterscheiden sich zumindest.
Bei Start bekomme ich allerdings folgende Fehlermeldung (im Terminal):
(soffice:6549): Gtk-WARNING **: /opt/libreoffice3.4/program/../basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6: \ version `GLIBCXX_3.4.11' not found (required by /usr/lib/gtk-2.0/2.10.0/engines/liboxygen-gtk.so)
Danach öffnet sich LibreOffice 3.4 zwar, aber hübsch ist es nicht. Es kann den gewählten Style oxygen-gtk nicht laden und präsentiert sich in einem hässlichen Default-Gewand.
Lösung
Da die benannte Lib auch systemweit verfügbar ist, habe ich die aus dem LO-Installationsverzeichnis einfach umbenannt:
sudo mv /opt/libreoffice3.4/basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6 \ /opt/libreoffice3.4/basis-link/ure-link/lib/libstdc++.so.6_orig
Danach funktioniert auch die Darstellung wieder.
Heute wollte ich einen kleinen Blick in die /var/log/messages werfen und staunte nicht schlecht:
tail -f /var/log/messages tail: „/var/log/messages“ kann nicht zum Lesen geöffnet werden: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Das Unerklärliche war für mich auch nicht erklärbar, bis mich Google schlauer machte. Dort stieß ich auf diesen englisch-sprachigen Foreneintrag. Es heißt dort, dass man in der /etc/rsyslog.d/50-default.conf die unten gezeigten Änderungen vornehmen muss. Die entsprechenden Zeilen sind seit Natty in der Konfiguration des Log-Dienstes auskommentiert und somit wirkungslos.
Damit Thunderbird unter KDE SC mir auch sagt, dass eine neue E-Mail eingegangen ist, musste ich das Paket esound installieren:
sudo apt-get install esound
Anderenfalls bleibt er bei neuen E-Mails trotz eingestelltem (benutzerdefinierten) Klang einfach stumm. Das gilt dann auch für das Probe hören.
Hier hatte ich ja schon mal kurz was zur neuen Kubuntu-Version geschrieben. Mittlerweile läuft Natty auf meinem Arbeitsrechner per Neuinstallation, meinem heimischen Desktop-Rechner per do-release-upgrade und nun auch auf meinem Samsung NC10 Netbook. Während der Wechsel auf Natty bei den ersten beiden Rechnern ziemlich problemlos vonstatten ging, verlief auf dem Netbook nicht alles wie gewünscht.
Ubuntu neueste Version ist seit heute veröffentlicht. Da Canonical sich mit Unity eine eigene neue Arbeitsumgebung gebastelt hat, ist das wohl (mal wieder) eine sehr kontrovers diskutierte Geschichte. An diesen Diskussionen will und kann ich mich nicht beteiligen — es geht schlichtweg an mir vorbei. Als Kubuntu-User muss ich mir die Gedanken um Gnome 3, Unity oder doch Gnome 2 (Remix) gar nicht erst machen.