Wenn die Dokumentenwiederherstellung von LibreOffice ein Dokument nicht “retten” kann, läuft sie Amok. Das war bei OpenOffice.org schon so. Im verlinkten Beitrag beschreibe ich, dass die Datei Recovery.xcu gelöscht werden muss. Die hatte wenigstens noch einen sprechenden Namen und ich konnte mir so ungefähr ausmalen, wozu sie gut ist. Bei LibreOffice ist das leider nicht so einfach. Hier habe den Tipp, die Datei registrymodifications.xcu zu löschen. Bei meiner LibreOffice-Installation (Kubuntu mit aktuellen DEB-Paketen von der LibreOffice-Downloadseite) versteckt sich die Datei, anders als im verlinkten Post, unter ~/.config/libreoffice/3/user/registrymodifications.xcu.
Da ich mir nicht ganz sicher bin, wozu die Datei sonst noch dient, habe ich sie zunächst lediglich umbenannt. Anschließend kommt die Nachfrage zur Wiederherstellung nicht mehr. Sonstige negative Auswirkung habe ich –bisher– nicht verzeichnet.
Seit irgend einem Update in Precise Pangoline sahen meine GTK-Programme (LibreOffice, Firefox, GIMP etc.) einfach nur grottig aus. Anscheinend wurde der Stil oxygen-gtk nicht (mehr) erkannt. Nach ein bisschen trial-and–error mit den anderen in den Systemeinstellungen verfügbaren Stilen — die auch kein bisschen funktionieren wollten — und ein bisschen googlen, bin ich auf diesen Thread gestoßen. Wir dort beschrieben wird, habe ich das Paket xsettings-kde nachinstalliert und siehe da, die Darstellung funktioniert wieder.
Yeah — das Auge arbeitet schließlich mit
.
Seit meinem Update von Kubuntu 11.10 auf 12.04 versteht sich mein Google Chrome (und auch Chromium) nicht mehr mit meinem Proxy-Server. Die Proxy-Einstellungen habe ich in meiner .bashrc, in KDE´s Systemeinstellungen und auch separat in den Chrome-Einstellungen gesetzt und auch verschiedene Varianten durchgespielt. Ich habe sogar Chrome komplett gepurgt und einen neuen (Test–) User angelegt — nichts brachte einen Erfolg.
In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich die Programme in meinem Autostart dezimiere. Dem fällt auch das Applet des Netzwerkmanagers zum Opfer. Daher habe ich mir ein kleines Script geschrieben. Dieses setzt den jeweiligen Status meiner Wlan-Karte und des Applets zurück. Das heißt, wenn sie aktiviert sind, werden sie deaktiviert und umgekehrt. Das Script kann ich entweder per Terminal oder via angelegtem Starter aufrufen.
Seit ein paar Wochen habe ich Ubuntu, respektive Unity, auf meinem Samsung NC10 installiert. Nach einer Weile habe ich mich mit dem unity-eigenen Bedienkonzept angefreundet. Nun finde ich es eigentlich richtig gut, zumindest aber einen Schritt in die richtige Richtung – für mobile Endgeräte, wohlgemerkt.
Eines hat mich allerdings gestört:
Ich wollte in den letzten Tagen Unity ausprobieren – weil eben alle Welt darüber meckert. Gleichzeitig habe ich mir überlegt, mal wieder etwas mit VMWare zu machen. Die VMWare-Produkte habe ich nicht mehr genutzt, seit VirtualBox eine echte Alternative geworden ist. Das dürfte also schon vor einigen Jahren das letzte Mal der Fall gewesen sein.
So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand bringen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuinstallation? Whatever?
Für dieses Ereignis habe ich mich schon vor geraumer Zeit auf (m)ein Vorgehen festgelegt:
Mit dem Wacom-Treiber wird (standardmäßig) auch das Tool xsetwacom installiert. Letztens habe ich schon geschrieben, wie ich die Touch-Funktion meines Wacom Touch Fun & Pen dauerhaft deaktiviere. Damit verhindere ich, dass ich quasi per Handauflegen den Mauszeiger verschiebe. Auf kde-apps.org wird ein Programm angeboten, das dies noch einfacher gestaltet.
Das Programm trägt den Namen Wacom Tablet. Es liegt im Quellcode vor und ich muss es noch entsprechend installieren.
Wenn ich mein Wacom Bamboo Fun Pen & Touch benutze, nervt es mich regelmäßig, wenn ich mit der Hand den Mauszeiger durch bloßes “Wischen” wegbewege. Da mir der Stift vollends reicht, deaktiviere ich die Touch-Funktionalität. Dazu muss ich zunächst wissen, wie ich das Gerät ansprechen kann. Mit:
xsetwacom list
erhalte ich folgende Ausgabe:
Wacom Bamboo Craft Pen stylus id: 12 type: STYLUS Wacom Bamboo Craft Finger touch id: 13 type: TOUCH Wacom Bamboo Craft Pen eraser id: 16 type: ERASER Wacom Bamboo Craft Finger pad id: 17 type: PAD
Die ID 13 steht also für die Touch-Funktion. Und so kann ich diese deaktivieren:
xsetwacom set 13 Touch off
Damit dieser Befehl immer aktiviert wird, trage ich ihn in mein Autostart-Script ein.
Der Kauf von Software ist bei mir ein eher selten eintretendes Ereignis. Die in der Open Source Welt angebotenen Programmen sind für meine Zwecke meist mehr als ausreichend. Und dennoch – ab und an kaufe ich mir dann ein Programm, von dem ich annehme, dass es dies auch wert ist.
Beim Duden Korrektor ist dies (mit gewissen Abstrichen) der Fall.
Da ich ziemlich viel schreibe, muss ich dementsprechend auch ziemlich viel Zeit für die Korrektur der Texte aufwenden. Zwar bieten die meisten Programme von Haus aus eine Rechtschreibprüfung. Die ist wohl oft auch ausreichend – dem Duden Korrektor wird im Allgemeinen aber eine höhere Qualität zugestanden. Die Güte der Grammatik-Prüfung des Duden Korrektors kann man wohl auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.