In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich die Programme in meinem Autostart dezimiere. Dem fällt auch das Applet des Netzwerkmanagers zum Opfer. Daher habe ich mir ein kleines Script geschrieben. Dieses setzt den jeweiligen Status meiner Wlan-Karte und des Applets zurück. Das heißt, wenn sie aktiviert sind, werden sie deaktiviert und umgekehrt. Das Script kann ich entweder per Terminal oder via angelegtem Starter aufrufen.
Seit ein paar Wochen habe ich Ubuntu, respektive Unity, auf meinem Samsung NC10 installiert. Nach einer Weile habe ich mich mit dem unity-eigenen Bedienkonzept angefreundet. Nun finde ich es eigentlich richtig gut, zumindest aber einen Schritt in die richtige Richtung – für mobile Endgeräte, wohlgemerkt.
Eines hat mich allerdings gestört:
Ich wollte in den letzten Tagen Unity ausprobieren – weil eben alle Welt darüber meckert. Gleichzeitig habe ich mir überlegt, mal wieder etwas mit VMWare zu machen. Die VMWare-Produkte habe ich nicht mehr genutzt, seit VirtualBox eine echte Alternative geworden ist. Das dürfte also schon vor einigen Jahren das letzte Mal der Fall gewesen sein.
So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand bringen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuinstallation? Whatever?
Für dieses Ereignis habe ich mich schon vor geraumer Zeit auf (m)ein Vorgehen festgelegt:
Mit dem Wacom-Treiber wird (standardmäßig) auch das Tool xsetwacom installiert. Letztens habe ich schon geschrieben, wie ich die Touch-Funktion meines Wacom Touch Fun & Pen dauerhaft deaktiviere. Damit verhindere ich, dass ich quasi per Handauflegen den Mauszeiger verschiebe. Auf kde-apps.org wird ein Programm angeboten, das dies noch einfacher gestaltet.
Das Programm trägt den Namen Wacom Tablet. Es liegt im Quellcode vor und ich muss es noch entsprechend installieren.
Wenn ich mein Wacom Bamboo Fun Pen & Touch benutze, nervt es mich regelmäßig, wenn ich mit der Hand den Mauszeiger durch bloßes “Wischen” wegbewege. Da mir der Stift vollends reicht, deaktiviere ich die Touch-Funktionalität. Dazu muss ich zunächst wissen, wie ich das Gerät ansprechen kann. Mit:
xsetwacom list
erhalte ich folgende Ausgabe:
Wacom Bamboo Craft Pen stylus id: 12 type: STYLUS Wacom Bamboo Craft Finger touch id: 13 type: TOUCH Wacom Bamboo Craft Pen eraser id: 16 type: ERASER Wacom Bamboo Craft Finger pad id: 17 type: PAD
Die ID 13 steht also für die Touch-Funktion. Und so kann ich diese deaktivieren:
xsetwacom set 13 Touch off
Damit dieser Befehl immer aktiviert wird, trage ich ihn in mein Autostart-Script ein.
Der Kauf von Software ist bei mir ein eher selten eintretendes Ereignis. Die in der Open Source Welt angebotenen Programmen sind für meine Zwecke meist mehr als ausreichend. Und dennoch – ab und an kaufe ich mir dann ein Programm, von dem ich annehme, dass es dies auch wert ist.
Beim Duden Korrektor ist dies (mit gewissen Abstrichen) der Fall.
Da ich ziemlich viel schreibe, muss ich dementsprechend auch ziemlich viel Zeit für die Korrektur der Texte aufwenden. Zwar bieten die meisten Programme von Haus aus eine Rechtschreibprüfung. Die ist wohl oft auch ausreichend – dem Duden Korrektor wird im Allgemeinen aber eine höhere Qualität zugestanden. Die Güte der Grammatik-Prüfung des Duden Korrektors kann man wohl auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.
Die “gute alte” /etc/apt/apt.conf scheint in Oneiric ausgedient zu haben. Stattdessen bietet das Verzeichnis /etc/apt/apt.conf.d nun die Möglichkeit die eigene Konfigurationskreativität in verschiedenen Dateien ausleben zu können. In den bestehenden Dateien konnte ich keinen passenden Ort für meine Proxy-Konfiguration finden. Daher habe ich mir eine eigene erstellt. Da die vorangestellten Ziffern die Abarbeitungsreihenfolge beeinflussen, nannte ich meine Proxy-Konfigdatei 02proxy. Diese füllte ich dann mit dem üblichen Inhalt:
Acquire::http::Proxy "http://proxy.example.de:8080";
Eine bestehende /etc/apt/apt.conf wird allerdings auch beachtet.
Über diese Diskussion bin ich auf den Icon-Only Task Manager aufmerksam geworden und will ihn auch mal testen.
Den Sourcecode lade ich von kde-look.org herunter. Den entpacke ich mich mit:
tar xvfj 144808-plasma-icontasks-0.7.1.tar.bz2
Bevor ich allerdings das Kompilieren starte, installiere ich mir noch die für das Kompilieren von Plasma-Widgets notwendigen Pakete (eventuell noch das Paket “build-essential” dazu):
sudo apt-get install cmake kdelibs5-dev kde-workspace-dev gettext libdbusmenu-qt-dev
Anschließend gehts wie es im README beschrieben weiter:
Amazons MP3-Download-Angebot erfreut sich einiger Beliebtheit — zumindest bei mir
. Dennoch wird einem Linux-Anwender das Ganze nicht gerade leicht gemacht. Zwar bietet Amazon seinen hauseigenen Downloader auch als DEB-Paket an. Das Angebot beschränkt sich aber auf 32-Bit-Systeme. Außerdem wird die Kompatibilität mit Ubuntu 8.10 angegeben. Seit der Bereitstellung des Programms hat Amazon auch einen Hinweis bezüglich dieser Einschränkungen platziert. Leider hat sich der in den letzten (ca.) drei Jahren nicht verändert. Seither wird die angegebene Ubuntu-Version schon gar nicht mehr offiziell unterstützt. Eine vorbildliche Linux-Unterstützung sieht anders aus. Zwar hat Amazon wenigstens überhaupt an Linux-Clients gedacht. Allerdings erschließt sich mir die Beschränkung auf 32-Bit-Systeme nicht ganz — eine Portierung kann schließlich nicht so schwierig sein. Auch das Betreuen des Pakets für aktuelle(re) Versionen sollte nicht das Problem für diesen Riesen im Online-Geschäft darstellen.