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Kubuntu: How to Versionsupgrade

Schlagwörter: Kubuntu, Upgrade

So kurz vor einem Release geht ja wieder die große Panik los: Wie soll ich mein (K-/X-/L-) Ubuntu nur auf den aktuellen Stand brin­gen?! Soll ich überhaupt?! Upgrade? Neuin­stal­la­tion? Whatever?

Für dieses Ereig­nis habe ich mich schon vor ger­aumer Zeit auf (m)ein Vorge­hen festgelegt:

  1. Sicherung des aktuellen Sys­tems anfertigen.
    1. $HOME und eine Hand­voll anderer Dateien via rdiff-backup auf eine andere Fest­platte sichern
    2. das kom­plette Sys­tem, die ver­schiede­nen Par­ti­tio­nen (/, /home etc.) jew­eils einzeln, auf eine externe Fest­platte mit CloneZilla klonen
  2. das Sys­tem via do-release-upgrade auf den neuen Stand bringen
  3. Rebooten
  4. fer­tig

Sicherung

Mein $HOME sichere ich sep­a­rat, schon aus Prinzip und direkt automa­tisch bei jedem Rech­n­er­start. Bei Ver­sion­sup­grades habe ich diese Sicherung auch schon benötigt. Damals hatte eine neue Ver­sion eines Pro­gramms die alte Kon­fig­u­ra­tion zer­schossen. Die kon­nte ich so leicht zurücksichern.

Den Klon meines Sys­tems fer­tige ich auch unregelmäßi­gen Abstän­den an. Das ist dann mehr Dis­as­ter Recov­ery denn Backup. Aber genau so ein GAU kann beim Upgrade schon mal passieren. Neben einem Upgrade-Fehler kann unter Umstän­den auch das neue Sys­tem zu vorhan­dener Hard­ware inkom­pat­i­bel sein. Das Klo­nen meines Sys­tems ist für mich die Vor­bere­itung für Tests oder Upgrades aller Art. Selbst im Worst Case habe ich inner­halb einer hal­ben Stunde mein gewohntes Sys­tem wieder zurück.

Upgrade

Im Inter­net und diversen Foren kur­sieren ver­schiedene Anleitun­gen und Mei­n­un­gen, wie ein Upgrade durchge­führt wer­den sollte/könnte. Das geht vom ein­fachen Ändern der Ver­sions­beze­ich­nung in der /etc/fstab bist hin zum GUI-gestützten Aktualisierungsvorgang.

Ich boote dafür immer in den Recov­ery­ModusRoot-Shell mit Net­zw­erkzu­gang. Dadurch min­imiere ich das Risiko, dass während das Vor­gangs irgen­dein Pro­gramm abstürzt. Dort starte ich dann do-release-upgrade. Das ist im Prinzip selb­sterk­lärend. Vor allem aber befreit es mich von den notwendi­gen Vorar­beiten, wie:

  • Deak­tivieren von Fremdquellen
  • Deak­tivieren des pro­pri­etären Grafikkartentreibers
  • Überprüfen des zur Ver­fü­gung ste­hen­den Speicherplatzes

Der Vor­gang selbst dauert so um die zwei Stun­den – abhängig von Sys­tem und Net­zw­erk. In der gesamten Zeit, in der ich so vorgehe, ist mir jedes Upgrade auf ver­schiede­nen Sys­te­men gelun­gen. Eine Garantie ist das freilich nicht, dafür ist der Vor­gang auch viel zu systemspezifisch.

Und?!

Zusam­men­fassend geschrieben würde ich immer ver­suchen, mein beste­hen­des Sys­tem zu aktu­al­isieren. Sollte wirk­lich etwas schief gehen, kann ich immer noch auf meinen Klon zurück­greifen – oder neu instal­lieren. Außer zwei Stun­den hätte ich dann nicht viel ver­loren. Gewon­nen habe ich aber ein aktuelles Sys­tem, das ich nicht weiter anpassen oder in Teilen nachin­stal­lieren muss.

Geschrieben am 12.10.2011 von Sven in Linux, Programmtipp · 2 Kommentare
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2 Komentare auf “Kubuntu: How to Versionsupgrade”

  1. Sven Seidel sagt:

    Finde ich lustig, ich nutze auch (K)Ubuntu als Sys­tem. Wink Grat­u­la­tion zu der guten Seite, Namensvetter. Smile

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