Manchmal kommt es vor, dass OpenOffice.org unerwartet beendet wird. In solchen Fällen greift die programmeigene Wiederherstellungsroutine beim nächsten Programmstart. Manchmal kommt es dann aber auch vor, dass diese Aktion fehl schlägt.
In diesem Fall hat man dann das Vergnügen, dass nicht nur die Arbeit futsch ist, sondern diese Meldung bei jedem Start erneut angezeigt wird. Aus irgendeinem Grund hat OOo es auch nicht für nötig befunden, eine Lass-mich-endlich-in Ruhe-damit–Funktionalität einzubauen. Um diesem Teufelskreis zu entkommen, muss man aber lediglich eine Datei löschen, die Recovery.xcu.
Leider variiert der Pfad zu ihr von Version zu Version. Auch bei verschiedenen Betriebssystemen (-versionen) unterscheiden sich die Pfade. Jedoch kann man am Muster erkennen, wo die Datei ungefähr liegen sollte bzw. sollte die Suche zu ihr führen.
Unter Lucid befindet sich die Datei unter:
~/.openoffice.org/3/user/registry/data/org/openoffice/Office
Allerdings weiß ich mangels Test (noch) nicht, wie sich das Löschen auf etwaige Rettungsversuche auswirkt. Sind wirklich wichtige, sonst ungesicherte Arbeiten davon betroffen, sollte man mit dem Löschen warten, bis man weiß, dass wirklich gar nichts mehr zu retten ist. Unter Umständen besteht sonst noch die Hoffnung, wenigstens den Text aus den Quelldateien extrahieren zu können. Formatieren ist schließlich einfacher, als alles neu zu tippen
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Im aktuellen Fall ging es mir nur darum, die nervige Nachfrage loszuwerden, was mir so auch gelang
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