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Problem mit dem neuen ATI-Treiber

Schlagwörter: ATI, Treiber

AMD hat einen neuen ATI-Treiber veröf­fentlicht. Der bietet einige Neuerun­gen, für mich stellt er aber einen Schritt zurück dar. Zumin­d­est ver­sagen Funk­tio­nen, besser gesagt: es wer­den Ein­stel­lun­gen vergessen, die vorher prima funktionierten.

Wie schon in diesem Artikel (Abschnitt: Mon­i­tor per HDMI) beschrieben, muss ich bei meinem Rech­ner den Over­scan–Wert auf 0% set­zen. Das funk­tion­ierte nun aber nicht mehr bzw. –wie ger­ade ange­sprochen– funk­tion­iert es für die laufende Sitzung.

Nach einem Reboot wer­den die Ein­stel­lun­gen allerd­ings vergessen. Dabei wer­den die eingestell­ten Werte zwar richtig angezeigt, aber ein­fach vom Sys­tem ignori­ert. Wenn ich nur ein wenig am Schiebere­gler ruckel, wird die Ein­stel­lung erkannt und auch wieder richtig gesetzt. Inter­es­san­ter­weise tritt der Effekt nicht nur unter Linux auf, son­dern auch unter Win­dows. Für Linux lässt sich allerd­ings rel­a­tiv leicht Abhilfe schaffen.

Um nicht immer das AMD-Kontrollzentrum zu bemühen, trage ich die fol­gen­den Befehle in mein KDE-Autostart-Skript unter ~/.kde/Autostart/autostart.sh ein:


aticonfig --set-dispattrib=tmds2i,positionX:0
aticonfig --set-dispattrib=tmds2i,positionY:0
aticonfig --set-dispattrib=tmds2i,sizeX:1920
aticonfig --set-dispattrib=tmds2i,sizeY:1080

Fündig wurde ich in diesem (etwas älteren) Thread auf ubuntuusers.de. Bleibt zu hof­fen, dass AMD dieses Fehlver­hal­ten in einem der näch­sten Aus­gaben des Treibers in den Griff bekommt.

Geschrieben am 29.08.2010 von Sven in Linux, Windows · Kommentare deaktiviert
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