Kontact, genauer KAdressbook und noch genauer gesagt Akonadi pflegt regelmäßig Fehler auszuwerfen und keinerlei Adressen anzuzeigen. Ich habe keine Ahnung, wie man so ein Stück Software in halbwegs stabile Releases packen kann. So lange ich noch die [[Fremdquelle|PPA]]-Version der Kubuntu-Entwickler unter Karmic nutzte, habe ich das soweit hingenommen. Aber nun, mit der aktuellen Veröffentlichung von Kubuntu, will ich das so nicht mehr.
Nach einigen Testvorgängen habe ich zweierlei Sachen herausgefunden:
Vor dem Start von Kontact muss Akonadi gestartet werden. Obwohl der Akonadi-Start offensichtlich auch Teil des Kontact-Starts ist, scheint dieser zu lange dauern (ca. 10s). Kontact scheint schneller zu sein und schon vor dem abgeschlossenen Startvorgang auf Akonadi zugreifen zu wollen.
Folgender Code wurde Bestandteil meines Autostart-Scripts:
... sleep 30 akonadictl start & sleep 15 kontact & ...
Als nächstes Versucht Akonadi auf eine MySQL-Datenbank zuzugreifen, die aber gar nicht existiert. Diese habe ich manuell angelegt. Obwohl Akonadi bislang noch keinen Content in der Datenbank abgelegt hat, scheint ihn die bloße Existenz zu beruhigen — wenn´s denn sein muss:
mysql -u root -p
create database akonadi; create user akonadi identified by 'akonadi'; grant all on akonadi.* to akonadi;
Die Zugangsdaten für user und password (2x akonadi) werden in die Datei ~/.config/akonadi/akonadiserverrc eingetragen.
Beim nächsten Start von Kontact bzw. des Rechner sollte Kontact wieder inklusive Adressbuch starten und keine Fehlermeldungen mehr (diesbezüglich) auswerfen.
Ich habe Lucid frisch installiert und habe das gleiche Problem mit Akonadi.
Deine Anleitung scheitert bei mir schon bei
mysql –u root –p
Ich werde nach einem Passwort gefragt, dass ich nicht habe…