Die neue Version von KDE ist schon seit einigen Tagen fertiggestellt und auch Kubuntu bietet über die entsprechenden PPAs vorgefertigte Pakete an. Dazu muss man eigentlich nur die Paketquelle aktivieren und danach eine Systemaktualisierung durchführen. Eigentlich.
Natürlich klappt das bei mir auf keinem meiner Rechner auf Anhieb und schon gar nicht, wie es soll. Die offizielle Paketquelle vom Kubuntu-Team habe ich mit
sudo add-apt-repository ppa:kubuntu-ppa/backports
hinzugefügt. Das Gute an dieser Methode ist, dass auch die Keys etc. sofort importiert werden und ich mich um nix weiter kümmern muss. Allerdings, das muss man eigentlich nur wissen, werden die neuen Quellen so nicht in die /etc/apt/sources.list eingetragen werden. Es wird im Verzeichnis /etc/apt/sources.list.d/ die Datei kubuntu-ppa-backports-lucid.list angelegt. Dort sind dann die Informationen für die Quelle gespeichert.
Nach dem obligatorischen
sudo apt-get upate
zum Erneuern der Paketinformationen stoße ich die Aktualisierung an:
sudo apt-get dist-upgrade
So werden einige Pakete heruntergeladen und installiert bzw. aktualisiert. Der Vorgang bricht allerdings zweimal beim Paket libqt4-help ab. Beide Male läuft das Update nach einem:
sudo apt-get install -f
weiter. Dabei holt sich APT wohl noch einige Abhängigkeiten, die vorher außen vor waren. Danach muss ich noch einmal das dist-upgrade anstoßen, um auch den Rest der Pakete zu installieren. Ziemlich am Ende der Prozedur werde ich noch gefragt, ob ich die Version des Paketbetreuers oder lieber meine eigene Ausgabe der /etc/kde4/kdm/kdmrc behalten möchte. Um möglichen Inkompatibilitäten aus dem Weg zu gehen, wähle ich ersteres. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass man auch die eigene kdmrc weiterhin nutzen kann. Zur Not sichert man sich die (wie alles andere empfohlenerweise) im Vorfeld und spielt sie dann bei Bedarf wieder zurück.
Anschließend, so dachte ich, gönne ich dem Rechner einen Neustart und alles ist schick. Na ja, ein schwarzer Bildschirm ist ja auch etwas Hübsches
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Nach ein bisschen Hin und Her und einer zwischenzeitlichen Rücksicherung eines CloneZilla-Sicherungsimages und einer wiederholten Aktualisierung kam ich auf die Idee, das kubuntu-desktop–Metapekt direkt nach der Aktualisierung bzw. via Konsole, ohne X-Anmeldung, nochmals zu installieren. Das war zwar auf vor dem Update auf dem neuesten Stand — dennoch wurde noch etliches nachinstalliert. Und siehe da — ein Reboot und nun funktioniert das Ganze auch wie es soll
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Das funktioniert leider zur Zeit nicht. Die Installation bleibt komplett hängen.