Immer mal wieder muss ich eine CD in MP3 oder besser gesagt OGG umwandeln, um mir die Musik auch auf meinem MP3- oder eher OGG-Player zu laden. Das kommt nicht allzu oft vor, so dass ich fast jedes Mal von vorn anfange. Meist habe ich zwischenzeitlich den einen oder anderen Versionswechsel hinter mir. Es kommt dann auch vor, dass ich die Konfigurationsdateien der jeweiligen Programme nicht mehr gespeichert habe. Anfangs nutzte ich Grip. Das ist trotz seiner altbacken wirkenden Oberfläche recht mächtig, wird aber (scheinbar) auch nicht mehr weiterentwickelt. Allerdings sind die vielen Konfigurationsmöglichkeiten einfach too much. Schließlich will ich einfach nur MP3-Dateien erzeugen - beziehungsweise wollte ich das damals. Mittlerweile habe ich mir einen Player zugelegt, der das freie Format OGG versteht, so dass ich neue Musik in diesem Format vorhalte. Aber das ist ja ein anderes Thema
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Jedenfalls wollte ich das GTK-Programm Grip nicht mehr nutzen und stieg auf das KDE(3)-basierende KAudioCDCreator um. Nun, in Zeiten von KDE4, existiert das leider nicht mehr. So beginne wieder von vorn mit meiner Suche. Dabei stoße ich auf Audex. Das ist einfach perfekt:
Ich installiere es aus den Paketquellen:
sudo apt-get install audex
Anschließend müssen noch ein paar Codecs auf das System, ohne diese kann Audex nur in WAVE umwandeln. Sollten sie noch nicht installiert sein:
sudo apt-get install flac lame vorbis-tools
Wer noch andere Formate benötigt: Audex versteht auch FAAC (Paket faac). Nach der Codecs-Installation muss man sie u.U. noch über
Einstellungen » Audex einrichten » Profile » Codes suchen
noch dem Programm bekannt machen.
Für die verlustbehafteten Formate MP3, AAC und OGG Codecs werden automatisch jeweils drei Profile angelegt. Diese Stufen die Qualität der Musikstücke ein. Diese Profile kann man noch an die eigenen Wünsche anpassen. Ich setze im Profil Sehr hohe Qualität für OGG und MP3 die Bitrate von 192 auf 320 Kbit/s. Ob man oder sogar ich die Unterschiede hört, kann ich noch nicht wirklich sagen. Allerdings ist das die Bitrate, mit der sich manche Online-MP3-Shops brüsten - das kann ich auch
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Wo ich schon mal die Profile bearbeite, passe ich auch die Einstellungen für die Dateinamen an. Ich lasse alle Leerzeichen durch Unterstriche ersetzen. Außerdem entferne ich im Ausdruck
$artist/$title/${trackno length="2" fillchar="0"}-$ttitle.$suffix
die beiden Leerzeichen vor und nach dem Minus. Das bewirkt, dass im Songtitel keine Leerzeichen mehr erscheinen. Diese werden nämlich nicht entfernt. Die erste Option greift nur bei den heruntergeladenen Songdaten.
Legt man nun eine CD ein, erkennt Audex dies und läd sich direkt die zugehörigen Daten aus dem Internet herunter. Anschließend muss man eigentlich nur das gewünschte Profil auswählen und schon kann das fröhliche Rippen beginnen. Das Zielverzeichnis ist per Default /home/user_name/Music - dies sollte man sich zumindest auf die deutsche Umgebung oder an die eigene Festplattenaufteilung anpassen.
Dieser Blog benutzt das großartige WordPress.
Danke, ein perfekter Ersatz für KAudiocreator. Der lässt sich ja leider nicht parallel zu KDE4 installieren.