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Wiki: IBM Lotus Symphony

Schlagwörter: Ibm Lotus Symphony, Wiki

Nach einem etwas län­geren Zeitraums des Nicht­beacht­ens, habe ich mich heute mal wieder IBM´s kosten­loser Büro­suite gewid­met. Schon nach kurzer Zeit, beim Down­load, wurde mir klar, dass sich einiges verän­dert hat. Kun­st­stück — die let­zte Ver­sion, die ich testete war die Beta 4 des Pakets. Da diese auch Grund­lage des [[Wiki]]-Artikels zu [[Lotus Sym­phony]] war, habe ich diesen eben­falls kom­plett überarbeitet.

Mit­tler­weile hat sich einiges getan. Beson­ders pos­i­tiv ist, dass mit­tler­weile .[[deb]]-Installationspakete aus­geliefert wer­den. Dabei bein­hal­tet eines das Grundsys­tem, das andere die (deutschen) Lokalisierungs­dateien.

Wie die Pakete herun­terge­laden & instal­liert wer­den müssen etc. habe ich im [[Lotus Symphony|Wiki-Artikel]] aus­führlich beschrieben.

Obwohl Sym­phony auf Open Office (1.x) und dem [[Eclipse]]-Framework basiert, ist die Soft­ware unter einer IBM-eigene [[proprietär|proprietäre]] Lizenz gestellt. Sie ist zwar kosten­los, aber nicht [[Open Source]]. Daher muss man auch beim Down­load und bei der Instal­la­tion dieser Lizenz zustimmen.

Nichts­destotrotz ist das Pro­gramm eine nähere Betra­ch­tung wert.

In Sachen Optik punk­tet es gegenüber OpenOf­fice durch einen frischeren und ele­gan­teren Look. Wenig bis gar nicht genutzte Funk­tio­nen wur­den zu Gun­sten der Übersichtlichkeit wegge­lassen. Eine Daten­bankan­wen­dung oder ein Zeichen­pro­gramm fehlen. Dafür lässt sich die Unter­stützung für Daten­banken wie MySQL per Plu­gin nachrüsten.

Sym­phony konzen­tri­ert sich auf die drei Bere­iche, die wohl am häu­fig­sten bei Nor­mal–Anwen­dern genutzt werden:

  1. Textver­ar­beitung
  2. Tabel­lenkalku­la­tion
  3. Präsen­ta­tion

Startseite Textverarbeitung Tabellenkalkulation

Präsentation Plugin-Manager

Fazit:

Da auf viel Bal­last verzichtet wurde, ver­wirrt der gegebene Funk­tion­sum­fang Ein­steiger nicht. Diese wer­den von OpenOf­fice ger­ade am Anfang schier erschla­gen. Auf Grund dieser Ein­schränkun­gen wer­den Power-User da wohl eher zu OpenOf­fice oder gar MS Office greifen, nicht zuletzt auch wegen eines fehlen­den Formeled­i­tors. Auch die Druckerun­ter­stützung und –kon­fig­u­ra­tions­möglichkeiten sind eher als dürftig zu bezeichnen.

Allerd­ings nutzt Sym­phony das For­mat OpenDocument-Text, also .odt, als Stan­dard­for­mat. Es kann aber sowohl OpenOffice-, als auch Microsoft-Office-Formate lesen und schreiben. Darüber hin­aus lassen sich auch PDF-Dateien exportieren, allerd­ings nicht in dem Umfang, den OpenOf­fice bietet.

Für Anwen­der, die haupt­säch­lich Texte/Briefe ver­fassen, Berech­nun­gen anstellen oder Präsen­ta­tio­nen erar­beiten wollen, ist die Suite allerd­ings mehr als aus­re­ichend. Einen bestechen­den Grund, mal abge­se­hen vom Look & Feel, finde ich zwar nicht, den­noch ver­wende ich es in let­zter Zeit an Stelle von OpenOf­fice — das Auge arbeitet schließlich mit und KOf­fice 2 steckt noch in seiner Beta-Phase Evil .

Das Paket ist für Linux, Win­dows und als Beta auch für MacOS vorhanden

Geschrieben am 26.11.2008 von Sven in Aktuelles, Programmtipp, Prüfstand · Kommentare deaktiviert
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