Kaum veröffentlicht, ist die neue Version von WordPress auch schon installiert.
Zugegebener Maßen habe ich, wie fast immer, ein wenig Bauchschmerzen, bei der Installation einer neuen Version. Zumal ich schon im Vorfeld einiges gelesen habe, vor allem was die Kompatibilität der Plugins angeht. Diese setze ich ja schon fast exzessiv, so ist zumindest mein Empfinden, ein - obwohl ich finde, dass jedes seine Berechtigung hat.
Wie dem auch sei - wenn eine neue Version existiert, muss ich haben.
Die Vorarbeiten laufen wie immer ab. Zunächst erstelle ich ein komplettes Backup - sowohl des gesamten Verzeichnisses, der Datenbank und zusätzlich noch über die wordpress-eigene Export-Funktion. Alle installierten Plugins werden im Vorfeld deaktiviert. Nebenbei lade ich mir das ein Megabyte große Archiv der neuen WordPress-Version herunter und entpacke es. Den Inhalt des entstandenen wordpress-Verzeichnisses lade ich ins entsprechende Blog-Verzeichnis auf den Webserver.
Zu guter Letzt rufe ich die Administrationsseite, das Dashboard, auf und lasse meine Datenbank aktualisieren. Das war´s auch schon - sämtliche Inhalte werden korrekt dargestellt. Auch die Plugins, nacheinander aktiviert, verrichten ohne zu Murren ihren Dienst.
Einige Sachen werden zwar noch in englischer Sprache angezeigt. Dies ist jedoch immer so. Da komplett eingedeutschte Version wird immer einige Tage nachgereicht und dann muss ich nur die Sprachdatei de_DE.mo unter /wp-content/languages ersetzen.
Allgemein kommt mir die Optik etwas augeräumter vor, allerdings mochte ich das Standard-Aussehen seit der Version 2.51 nicht sonderlich. Mit Hilfe der Plugins Lighter Menus und Remove Max Width habe ich das aber zu meiner Zufriedenheit umgestellt. So kann ich nicht genau sagen, was sich nun geändert hat. Mir sticht aber sofort der Word-Count ins Auge. Im privaten Einsatz ist es zumindest ein witziges Gimmick.
Am unteren Ende der Artikelbearbeitung findet sich auch die vielbeschriebene Historie. Damit lassen sich verschiedene Versionen eines Artikels vergleichen und ältere Versionen wieder herstellen. Das Ganze funktioniert prinzipiell wie im Wiki - ob ich das allerdings wirklich für mich brauche oder nicht, das ist die nächste Frage.
Die Übersicht der schon mehrfach erwähnten Plugins würde ebenfalls verbessert. Deaktivierte Erweiterunngen werden nun am Ende gelistet. Die mit der Version 2.51 eingeführte automatische Aktualisierung wurde verbessert und die Anzahl der Plugins, für die eine neue Version existiert, erscheint direkt in der Navigation.
Das Beste allerdings - zum Schluss:
Subjektiv lässt sich das Dashboard nicht mehr so schwammig wie vorher bedienen und reagiert schneller. Das kommt natürlich dem Arbeitsfluss zu Gute. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die neue Version ziemlich gut gelungen ist, insbesondere da sie drei Wochen vor dem angekündigten Termin veröffentlicht wurde.
[UPDATE]
Die deutsche Version wurde in der Zwischenzeit nachgereicht und ist hier herunterladbar.
Dieser Blog benutzt das großartige WordPress.
2.6 gefällt mir deutlich besser als 2.5 bzw. 2.5.1. Das Dashboard läuft, wie Du schreibst, besser und die Bildeinfügefunktion wurde deutlich verbessert.
Diesmal kann man den Wechsel empfehlen.