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Test: Solaris

Schlagwörter: Solaris

Ich bin aus der Linux-Welt aus­ge­brochen und habe mir mal das Unix Solaris ange­se­hen. Das dieses nicht unbe­d­ingt für den Endan­wen­der konzep­tion­iert wurde, fällt schon bei der Instal­la­tion auf — nicht zuletzt auf Grund der vie­len abge­fragten Einstellungen.

[[GRUB]] bietet die Möglichkeit, das Sys­tem in ver­schiede­nen Auflö­sun­gen zu starten. Dem Ein­satz im Server­bere­ich schuldet Solaris die sparsame Ver­wen­dung von grafis­chen High­lights, wie die Fortschrittsanzeige deut­lich erken­nen lässt.

Laufwerkskonfiguration Keboard

Nach­dem das zu boo­tende Sys­tem und das Tas­taturlay­out aus­gewählt wurde, kann auch eine grafis­che Ober­fläche ges­tartet werden.

GUI-Start

Ist die Sprache aus­gewählt, wird das Net­zw­erk ein­gerichtet. Auch hier sieht man, dass Solaris für den Server-Bereich konzep­tion­iert wurde, aber­mals an der der Fülle der Auswahlmöglichkeiten.

Sprache

Im Anschluss wer­den noch diverse Net­zw­erk­di­en­ste wie DHCP, IPv6, NFS, die Zeit­zone und die Uhrzeit ein­gerichtet. Daraufhin muss dann das Root-Passwort eingegeben wer­den, bevor man noch eine all­ge­meine Zusam­men­fas­sung, der eingegebe­nen Daten angezeigt bekommt.

Nach dem ich diesen Punkt bestätige, das Instal­la­tion­s­medium auswähle, startet auch endlich die Ini­tial­isierung. Nun werde ich natür­lich noch über die gel­tenden Lizenzbes­tim­mungen informiert.

Anschließend startet die Instal­la­tion, jedoch nicht, ohne noch ewige Abfra­gen bezüglich der Instal­la­tion auf den Anwen­der loszulassen:

Optionen Medium

Initialisierung Lizenz Installationsart

Installation Installation

Nach einiger Zeit des Wartens kann ich das neue Sys­tem dann Starten. Nach dem Booten kann ich auswählen, welche Ober­fläche ich nutzen will — dies kann bei jedem Bootvor­gang, beim Anmelden, neu aus­gewählt werden.

GRUB Login Auswahl

Die bei­den ange­bote­nen Desk­tops unter­schei­den sich doch sehr, nicht nur in der Optik, auch im Handling.

CDE-Desktop Java-Desktop

Fazit:

Solaris ist nicht nur in der Instal­la­tion leicht behäbig und zeit­fordernd — auch in der Bedi­enung macht sich ein schwammiger Ein­druck bemerk­bar. Ganz ver­wun­der­lich ist das aber nicht., zielt das Betrieb­ssys­tem doch nicht auf den heimis­chen Anwen­der ab. Seine Ziel­gruppe liegt vielmehr im Unternehmen­sein­satz. Dort soll es sich durch seine Robus­theit auszeichnen.

Geschrieben am 17.07.2008 von Sven in Aktuelles, Prüfstand · Kommentare deaktiviert
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