pinsel
linie
Donnerstag, 17. Juli 2008 Uhr

Ich bin aus der Linux-Welt ausgebrochen und habe mir mal das Unix Solaris angesehen. Das dieses nicht unbedingt für den Endanwender konzeptioniert wurde, fällt schon bei der Installation auf - nicht zuletzt auf Grund der vielen abgefragten Einstellungen.

GRUB bietet die Möglichkeit, das System in verschiedenen Auflösungen zu starten. Dem Einsatz im Serverbereich schuldet Solaris die sparsame Verwendung von grafischen Highlights, wie die Fortschrittsanzeige deutlich erkennen lässt.

Laufwerkskonfiguration Keboard

Nachdem das zu bootende System und das Tastaturlayout ausgewählt wurde, kann auch eine grafische Oberfläche gestartet werden.

GUI-Start

Ist die Sprache ausgewählt, wird das Netzwerk eingerichtet. Auch hier sieht man, dass Solaris für den Server-Bereich konzeptioniert wurde, abermals an der der Fülle der Auswahlmöglichkeiten.

Sprache

Im Anschluss werden noch diverse Netzwerkdienste wie DHCP, IPv6, NFS, die Zeitzone und die Uhrzeit eingerichtet. Daraufhin muss dann das Root-Passwort eingegeben werden, bevor man noch eine allgemeine Zusammenfassung, der eingegebenen Daten angezeigt bekommt.

Nach dem ich diesen Punkt bestätige, das Installationsmedium auswähle, startet auch endlich die Initialisierung. Nun werde ich natürlich noch über die geltenden Lizenzbestimmungen informiert.

Anschließend startet die Installation, jedoch nicht, ohne noch ewige Abfragen bezüglich der Installation auf den Anwender loszulassen:

Optionen Medium

Initialisierung Lizenz Installationsart

Installation Installation

Nach einiger Zeit des Wartens kann ich das neue System dann Starten. Nach dem Booten kann ich auswählen, welche Oberfläche ich nutzen will - dies kann bei jedem Bootvorgang, beim Anmelden, neu ausgewählt werden.

GRUB Login Auswahl

Die beiden angebotenen Desktops unterscheiden sich doch sehr, nicht nur in der Optik, auch im Handling.

CDE-Desktop Java-Desktop

Fazit:

Solaris ist nicht nur in der Installation leicht behäbig und zeitfordernd - auch in der Bedienung macht sich ein schwammiger Eindruck bemerkbar. Ganz verwunderlich ist das aber nicht., zielt das Betriebssystem doch nicht auf den heimischen Anwender ab. Seine Zielgruppe liegt vielmehr im Unternehmenseinsatz. Dort soll es sich durch seine Robustheit auszeichnen.

RSS feed | Trackback URI

Kommentare »

Noch keine Kommentare.

Name
E-Mail
www

Dein Kommentar:

Trackbacks

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de

Bloggeramt.de

vdsvds
top