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Test: gOS [Update]

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LOLIch kann nicht mehr! Habe mich geirrt und mich beim Lachen über die Tat­sa­che, dass die Abkür­zung gOS tat­säch­lich für good Ope­ra­ting Sys­tem steht, total ver­aus­gabt. OK, die Tat­sa­che, dass ich mit mei­ner Inter­pre­ta­tion der Abkür­zung falsch liege ist mir bekannt - ändern werde ich es nicht, sie ist die pas­sen­dere und lügen tu ich nicht Grin .

Als den letz­ten der ers­ten Kan­di­da­ten habe ich noch das Betriebs­sys­tem von Google auf mei­ner Liste - GoogleOS oder wie ich es ab jetzt nen­nen werde: Alles-nur-geklaut-und-das-schlecht-OS. Wobei ich dabei geklaut nicht im Sinne von Dieb­stahl sehe, son­dern eher im Sinne von abkup­fern.

Dass gOS in wei­ten Tei­len auf Gutsy Gib­bon basiert, ist ja eini­ger­ma­ßen bekannt. Aber dass die Ände­run­gen, die von Google vor­ge­nom­men wor­den sind, der­ma­ßen nega­tiv ins Auge ste­chen, ist für den Daten-Kraken und Software-Giganten mehr als traurig.

Um ehr­lich zu sein, ich muss geste­hen, dass ich gar keine Lust habe, die­sen Arti­kel zu ver­fas­sen - es ist die Zeit ein­fach nicht wert. Da ich aber ein gründ­li­ches Kerl­chen bin, zieh ich es eben durch Grin .

Schon das GRUB-Menü ist recht ein­falls­los ein­ge­grünt wor­den, wie all­ge­mein das gesamte Standard-Theme. Die unglück­li­che Wahl der Schrift­größe für das Logo tut ihr übri­ges. Ebenso quietsch-grün prä­sen­tiert sich sowohl der Desk­top des Live-, als auch des instal­lier­ten Systems.

grub

Um das Sys­tem zu instal­lie­ren, kommt der Instal­ler von Ubuntu zum Ein­satz. Die Instal­la­tion an sich ver­läuft ana­log zu der von Ubuntu und dau­ert eben­falls um die 20 min.

Nach dem die Instal­la­tion abge­schlos­sen und das Sys­tem geboo­tet ist, funk­tio­niert das vor­her aus­ge­wählte Tas­ta­tur­lay­out nicht mehr. Ein Umstand, der die wie­der­holte Pass­wor­t­ein­gabe nicht gerade erleich­tert. Warum wie­der­holt? Zum Einen muss der Benut­zer ja ange­mel­det wer­den. Das GDM-Menü ist übri­gens sehr spar­ta­nisch gehal­ten, auf sämt­lich Aus­wahl­knöpfe wurde ver­zich­tet. Um eine Aus­wahl tref­fen zu kön­nen, muss ich F10 drü­cken und diese Vor­ge­hens­weise vor­her erst ein­mal herausfinden.

Zum ande­ren muss ich mich auch schon direkt nach der end­lich geglück­ten Anmel­dung veri­fi­zie­ren, da gOS seine Goolge-Toolbar auf dem Desk­top instal­lie­ren will. Dazu benö­tige ich natür­lich die root-Berechtigung. Lus­tig ist der in den Lade­zei­ten auf­tre­tende braune Ubuntu-Hintergrund.

So weit, so gut, der sich danach bie­tende Anblick haut mich fast vom Stuhl. Die eben müh­sam instal­lierte Tool­bar domi­niert häss­lich den gesam­ten Desk­top. Das Gros der im Dock und im Start­menü ange­bo­te­nen Pro­gramme sind ein­fa­che Auf­rufe des Fire­fox, bei denen jeweils andere Adres­sen im Inter­net auf­ge­ru­fen wer­den, wie Wiki­pe­dia, GMail etc. Zuge­ge­ben einige der Icons sind recht hübsch.

Ich suche und öffne noch eben ein Ter­mi­nal und schau mir die sources.list an. Dort wer­den sämt­li­che Gutsy-Repos genannt, zuzüg­lich einer Google-Quelle. Ich nehme an, dass man dort die schi­cken grü­nen Wall­pa­per bekom­men kann.

Die Mühe, Gas­ter­wei­te­run­gen zu instal­lie­ren und das Tas­ta­tur­lay­out anzu­pas­sen, mach ich mir gar nicht erst. Weg damit!

Fazit: Das erspare ich mir.

Geschrieben am 06.04.2008 von Sven in Aktuelles, Linux, Prüfstand · Kommentare deaktiviert
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