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Sun VirtualBox und Hardy Heron [UPDATE]

Schlagwörter: Low Graphics Modus, Solaris, Sun, Ubuntu, VirtualBox, Virtualisierungssoftware, Windows

Die Vir­tu­al­isierungssoft­ware [[Vir­tu­al­box]] wech­selt den Besitzer und gehört nun zu Sun´s Imperium. Gle­ichzeitig wird eine neue Ver­sion (1.6) veröf­fentlicht. Diese erste Ver­sion unter neuen Fah­nen ver­spricht viele neue Fea­tures und Verbesserun­gen. Zudem wurde ja schon vor län­gerer Zeit die LTS Hardy Heron von [[Ubuntu]] und [[Xubuntu]] veröf­fentlicht. Beide Sys­teme fris­ten noch in der Ver­sion Gutsy Gib­bon ihr virtuelles Dasein auf meiner Fest­platte. Zusam­men genom­men sind das Gründe genug, um alles kom­plett neu zu installieren.

Na ja, streng genom­men, habe ich schon die 1.6er Ver­sion von Vir­tu­al­Box instal­liert. Neben­bei erwähnt stellt Sun dafür keine nativen [[Paketquellen]] mehr zu Ver­fü­gung. Dafür gibst´s aber für alle Ubuntu-Versionen, ange­fan­gen bei Dap­per Drake, eine extra Debian-Paket zum Down­loaden und Instal­lieren und dies auch jew­eils für 32-Bit– und 64-Bit-Betriebssysteme. Neben diversen anderen Linux-Distributionen wer­den auch Instal­la­tions­dateien für Solaris, Win­dows und erst­mals auch Mac OS angeboten.

Aber back2topic.

Wie geschrieben hatte ich die 1.6er Ver­sion schon instal­liert. Doch mit meinen bere­its instal­lierten Sys­te­men, allen voran natür­lich Win­dows, wollte das Ganze nicht wirk­lich kor­re­spondieren. Vorher funk­tion­ierte zumin­d­est der Voll­bild­modus (STRG + F) noch. Auch die Net­zw­erko­rd­ner, als Gemein­same Ord­ner freigegebene Verze­ich­nisse meines [[Kubuntu]]-Systems, ließen sich nicht mehr verbinden. Dieses Prob­lem ließ sich durch erneutes Erstellen der Net­zlaufw­erke zwar beheben, doch für das erste Prob­lem gab es keine Lösung. Auch das Ent­fer­nen der Gaster­weiterun­gen und die Instal­la­tion der aktu­al­isierten brachte keine Verbesserung.

Nun war das kein wirk­lich untrag­barer Zus­tand, jedoch optisch unschön. Daher fasste ich den Entschluss, Win­dows neu zu instal­lieren — für Ubuntu und Xubuntu stand ja sowieso eine Neuin­stal­la­tion an.

Gedacht, getan — ich gehe also auf die Her­steller­seite und lade mir das Debian-Paket für mein 32-Bit Hardy Heron herunter und [[Installieren#Installieren_von_Debian-Paketen|installiere]] es mir, wie ich es im [[Wiki]] beschrieben habe. Win­dows, Ubuntu und Xubuntu lassen sich prob­lem­los instal­lieren, auch die etwaigen Gaster­weiterun­gen. Nach der Instal­la­tion funk­tion­ieren bei Win­dows auch sofort die Gemein­samen Ord­ner bzw. die Net­zlaufw­erke. Auch der Vollbild-Modus funk­tion­iert wieder tadel­los, mehr noch — die Auflö­sung lässt sich dynamisch skalieren, durch ein­faches Verän­dern der Größe des Fen­sters. Dieser funk­tion­iert nun auch bei Ubuntu und Xubuntu — ein echter Fortschritt, der die Arbeit in der jew­eili­gen virtuellen Umge­bung stark erleichtert.

Xubuntu Windows Ubuntu Solaris

Fazit:

Die neue Ver­sion von Vir­tu­al­Box unter der Regie von Sun ist ein voller Erfolg. Die Instal­la­tion der Gast-Systeme ver­läuft prob­lem­frei, ihr Betrieb ist per­for­mant und auch der Voll­bild­modus funk­tion­iert nun ein­wand­frei. Zwar ist Vir­tu­al­Box kein Open Source Pro­dukt, zumin­d­est nicht in der Ver­sion, die ich ver­wende — der Ein­satz ist aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Update:

Nach dem Ein­spie­len des Kernel-Updates, 2.6.24–17-generic, fährt Ubuntu nur noch im Low Graph­ics Modus hoch. Ich stelle eine geringe Auflö­sung ein und wähle als Grafikkarten-Treiber vboxvideo aus. Ubuntu startet und ich instal­liere die Gaster­weiterun­gen erneut. Nach dem Reboot funk­tion­iert alles wieder wie vorher.

Geschrieben am 27.05.2008 von Sven in Aktuelles, Linux, Programmtipp, Prüfstand, Windows · 1 Kommentar
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Trackbacks/Pingbacks

  1. […] kurze Zeit nach dem Sun die Leitung von Vir­tu­al­Box übernom­men hat, wurde die Ver­sion 2.0 veröf­fentlich. Neben eini­gen Bug­fixes kamen […]


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