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Dienstag, 20. Mai 2008 Uhr

Nach dem ich seit Ewigkeiten sämtliche Programmierarbeiten in Eclipse oder auch kleinere Arbeiten im Vi ausgeführt habe, scheint es fast so, als ob ich jetzt doch langsam auf den KDE-eigenen Editor Kate umsteige.

Obwohl ich immer noch von Eclipse als IDE überzeugt bin, so ist Kate doch eine ernst zunehmende Alternative. Nicht als IDE, aber als Editor. Mehr als ein solcher ist ja zur Webseitenprogrammierung nicht notwendig und Eclipse bzw. dessen Plugins bieten in der Hinsicht auch nicht mehr, eher weniger.

Kate ist da sehr leistungsfähig und übertrifft das Plugin PDT-Plugin um einiges. So ist die Syntaxvervollständigung einfach besser und einige Plugins für Kate ergänzen dessen Leistungsumfang doch sehr.

Last but not least lässt sich Kate auch besser als Standard-Editor in Applikationen wie Filezilla einbinden, kann sogar direkt Dateien auf entfernten Rechnern bearbeiten und startet auch um einiges flüssiger als Eclipse.

Ich werde in naher Zukunft einen ausführlichen Artikel zu Kate im Wiki veröffentlichen. Ich werde in naher Zukunft den Artikel im Wiki zu Kate erweitern und vervollständigen.

[UPDATE]

…oder auch: na ja, nicht ganz!

Nach dem ich mich nun doch etwas intensiver mit Kate beschäftige, muss ich feststellen, dass der Editor doch nicht sooo das Gelbe vom Ei ist. Versteht mich nicht falsch, Kate ist ein hervorragender Editor, aber lasst mich dazu etwas weiter ausholen.

Aus grauer Vorzeit erinnere ich mich, dass Eclipse in der Lage war, eine Code-Vervollständigung anzubieten und auch den Syntax der Programme zu checken. Nach dem ich in letzter Zeit wieder ab und an mit Eclipse (EPIC) und Perl herum experimentiert habe, fiel mir auf, dass EPIC mir eine Code-Vervollständigung anbietet und das PHP-Plugin PDT nicht mehr. Eigentlich ist mir das gar nicht mehr aufgefallen, nur jetzt, da ich es wusste, hats mich schon gewurmt. Sämtliche Konfiguration blieb zunächst ergebnislos.

Hinzu kommt, dass ich in letzter Zeit auf einigen Webservern Veränderungen vermehrt live vornehmen muss und so nicht, wie bei meinen eigenen Projekten, dies zunächst auf einem Testserver ausprobiere. Mit Filezilla und Kate ist das zwar nicht schwierig, aber war doch mit einer Klick-Arie verbunden. Daher setze ich nun Kate begeistert dort ein, wo ich direkt auf dem Server arbeiten muss. Durch dessen gute Integration in KDE ist er auch dazu in der Lage, Dateien direkt auf Fremdrechnern mittels FTP- oder SSH-Verbindung zu bearbeiten und zu erstellen.

Für dein Einsatz in größeren Projekten ist Kate allerdings um ein Vielfaches unübersichtlicher als Eclipse, trotz Einsatz von Tabs und Datei-Browser. Auch das Syntax-Highlighting in Eclipse hebt den Code besser hervor. Hinzu kommt, dass es mir gelungen ist, die Code-Vervollständigung und den Syntax-Check wieder zu aktivieren. Dazu habe ich sämtliche Projekt- und andere Eclipse-Infos (.metadata, .project, .settings) aus dem Projektverzeichnis gelöscht und das Projekt neu einlesen lassen.

Kate Eclipse

Fazit:

Für kleine, schnelle Arbeiten oder das Programmieren auf Fremdrechnern eignet sich Kate hervorragend. Bei größeren Projekten besticht Eclipse in Leistungsumfang und Übersicht.

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