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Kate vs. Eclipse [UPDATE]

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Nach dem ich seit Ewig­kei­ten sämt­li­che Pro­gram­mier­ar­bei­ten in Eclipse oder auch klei­nere Arbei­ten im Vi aus­ge­führt habe, scheint es fast so, als ob ich jetzt doch lang­sam auf den KDE-eige­nen Edi­tor Kate umsteige.

Obwohl ich immer noch von Eclipse als IDE über­zeugt bin, so ist Kate doch eine ernst zuneh­mende Alter­na­tive. Nicht als IDE, aber als Edi­tor. Mehr als ein sol­cher ist ja zur Web­sei­ten­pro­gram­mie­rung nicht not­wen­dig und Eclipse bzw. des­sen Plugins bie­ten in der Hin­sicht auch nicht mehr, eher weniger.

Kate ist da sehr leis­tungs­fä­hig und über­trifft das Plu­gin PDT-Plugin um eini­ges. So ist die Syn­ta­x­ver­voll­stän­di­gung ein­fach bes­ser und einige Plugins für Kate ergän­zen des­sen Leis­tungs­um­fang doch sehr.

Last but not least lässt sich Kate auch bes­ser als Standard-Editor in Appli­ka­tio­nen wie File­zilla ein­bin­den, kann sogar direkt Dateien auf ent­fern­ten Rech­nern bear­bei­ten und star­tet auch um eini­ges flüs­si­ger als Eclipse.

Ich werde in naher Zukunft einen aus­führ­li­chen Arti­kel zu Kate im Wiki ver­öf­fent­li­chen. Ich werde in naher Zukunft den Arti­kel im Wiki zu Kate erwei­tern und ver­voll­stän­di­gen.

[UPDATE]

…oder auch: na ja, nicht ganz!

Nach dem ich mich nun doch etwas inten­si­ver mit Kate beschäf­tige, muss ich fest­stel­len, dass der Edi­tor doch nicht sooo das Gelbe vom Ei ist. Ver­steht mich nicht falsch, Kate ist ein her­vor­ra­gen­der Edi­tor, aber lasst mich dazu etwas wei­ter ausholen.

Aus grauer Vor­zeit erin­nere ich mich, dass Eclipse in der Lage war, eine Code-Vervollständigung anzu­bie­ten und auch den Syn­tax der Pro­gramme zu che­cken. Nach dem ich in letz­ter Zeit wie­der ab und an mit Eclipse (EPIC) und Perl herum expe­ri­men­tiert habe, fiel mir auf, dass EPIC mir eine Code-Vervollständigung anbie­tet und das PHP-Plugin PDT nicht mehr. Eigent­lich ist mir das gar nicht mehr auf­ge­fal­len, nur jetzt, da ich es wusste, hats mich schon gewurmt. Sämt­li­che Kon­fi­gu­ra­tion blieb zunächst ergebnislos.

Hinzu kommt, dass ich in letz­ter Zeit auf eini­gen Web­ser­vern Ver­än­de­run­gen ver­mehrt live vor­neh­men muss und so nicht, wie bei mei­nen eige­nen Pro­jek­ten, dies zunächst auf einem Test­ser­ver aus­pro­biere. Mit File­zilla und Kate ist das zwar nicht schwie­rig, aber war doch mit einer Klick-Arie ver­bun­den. Daher setze ich nun Kate begeis­tert dort ein, wo ich direkt auf dem Ser­ver arbei­ten muss. Durch des­sen gute Inte­gra­tion in KDE ist er auch dazu in der Lage, Dateien direkt auf Frem­drech­nern mit­tels FTP- oder SSH-Verbindung zu bear­bei­ten und zu erstellen.

Für dein Ein­satz in grö­ße­ren Pro­jek­ten ist Kate aller­dings um ein Viel­fa­ches unüber­sicht­li­cher als Eclipse, trotz Ein­satz von Tabs und Datei-Browser. Auch das Syntax-Highlighting in Eclipse hebt den Code bes­ser her­vor. Hinzu kommt, dass es mir gelun­gen ist, die Code-Vervollständigung und den Syntax-Check wie­der zu akti­vie­ren. Dazu habe ich sämt­li­che Projekt- und andere Eclipse-Infos (.meta­data, .pro­ject, .set­tings) aus dem Pro­jekt­ver­zeich­nis gelöscht und das Pro­jekt neu ein­le­sen lassen.

Kate Eclipse

Fazit:

Für kleine, schnelle Arbei­ten oder das Pro­gram­mie­ren auf Frem­drech­nern eig­net sich Kate her­vor­ra­gend. Bei grö­ße­ren Pro­jek­ten besticht Eclipse in Leis­tungs­um­fang und Übersicht.

Geschrieben am 20.05.2008 von Sven in Aktuelles, Programmieren, Programmtipp, Prüfstand · Kommentare deaktiviert
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