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Test: Kubuntu 8.04 Hardy Heron

Schlagwörter: Desktop-CD, grafischer Installer, GUI-Installation, Kubuntu 8.04 Hardy Heron, Live-CD

Vor weni­gen Tagen erschien der Release Can­di­date (RC) von Hardy Heron. Da bis zu diesem Zeit­punkt immer zwei Ver­sio­nen von Kubuntu 8.04 ange­boten wur­den, mit jew­eils KDE 3 & KDE 4, bin ich leicht irri­tiert, dass im Download-Bereich des RC nur noch eine Ver­sion zu finden ist. Diese ist zu dem noch unzure­ichend benannt. Nichts­destotrotz lade ich mir das Image, um mir einen Überblick zu verschaffen.

Die aus­führliche und mit Screen­shots verse­hene Instal­la­tion­san­leitung werde ich zeit­nah ins Wiki stellen befindet sich im Wiki.

Um eines vor­weg zu nehmen, es han­delt sich beim Image um die Ver­sion mit KDE 3. Nach meinen Erfahrun­gen eine sehr gute Entschei­dung, bleibt abzuwarten, was für die sta­bile Ver­sion let­z­tendlich bere­it­gestellt wird.

Im Boot­menü kann ich zwis­chen der Live-CD und dem grafis­chen Installer wählen. Die Live-CD zeigt nach weni­gen Augen­blicken den gewohn­ten KDE-Desktop. Auch von dort aus kön­nte ich die Instal­la­tion starten.

screenshot screenshot

Ich möchte aber den GUI-Installer aus­pro­bieren und reboote daher den Rech­ner und wähle entsprechend den Ein­trag Kubuntu instal­lieren aus. Wie gesagt, die kom­plette Beschrei­bung — die so auch auf die anderen Derivate übertrag­bar ist, gibt´s im Wiki.

Zusam­menge­fasst sein gesagt, dass die Instal­la­tion rei­bungs­los abläuft. Zur Geschwindigkeit kann ich nicht viel sagen, da ich für den Wiki-Artikel mehr Infor­ma­tio­nen sam­meln muss, was das Ergeb­nis ver­fälschen würde.

Fazit:

Kubuntu 8.04 (KDE 3) ver­sieht seit der ersten Beta-Version seinen Dienst auf meinen Rech­ner. Dabei sind mir noch kein­er­lei schw­er­wiegende Prob­leme aufge­fallen. Der hier getestete grafis­che Installer ver­sieht seinen Dienst auch sehr gut, nur ver­misse ich am Ende die Frage, wohin der GRUB gespe­ichert wer­den soll. Das mag aber auch daran liegen, dass er nur eine Möglichkeit zur Ver­fü­gung hat, da keine anderen Plat­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Allerd­ings wäre es dann sehr nett gewe­sen, wenn er wenig­sten nachge­fragt hätte, ob er eventuell ein Wech­selmedium nutzen soll.

Nach der vielbeschimpften Ver­sion 7.10 Gutsy Gib­bon (welche bei mir allerd­ings auch super sta­bil lief, von eini­gen Compiz-Aussetzern abge­se­hen) wird Hardy Heron meiner Mei­n­ung nach ein voller Erfolg. Auch wenn einige Ewig-gestrige immer wieder was finden wer­den, da ihr geliebtes Linux nun immer bunter und ein­steiger­fre­undlicher daherkommt und den 1337–Flair vertreibt. Ander­er­seits wirds auch immer wieder Ein– und Umsteiger geben, die damit nicht klar kommen.

Daher: Linux kann dir nur das geben, was du bereit bist, ihm zu geben.

Geschrieben am 22.04.2008 von Sven in Aktuelles, Linux, Prüfstand · Kommentare deaktiviert
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