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E-Mail-Spam die Zweite

Schlagwörter: E-Mail, Spam, Webdesign

Vor etwas mehr als zwei Monaten wurde meine E-Mail-Adresse kom­pro­mit­tiert, so dass ich mir eigentlich erst­mals ern­sthaft Gedanken machte, wie ich Spam wirkungsvoll auf bzw. für meine Seite ver­hin­dern kann. Wie im Artikel beschrieben, set­zte ich für zwei ver­schiedene E-Mail-Adressen zwei ver­schiedene Meth­o­den ein. Beide sollen effek­tive Meth­o­den sein, um Spam-Bots zu entgegnen.

Statt die E-Mail-Adresse im Klar­text in den Quell­code der Seite zu schreiben, wen­dete ich ver­schiedene Tricks an. Die sind nun alle­samt nicht neu und auch nicht auf meinem Mist gewach­sen — aber ich habe sie meinen Anforderun­gen entsprechend getestet:

Möglichkeit 1 — Grafik

Anstelle von Text habe ich ein­fach eine .png–Grafik mit der Adresse in die Seite einge­bun­den. Die Adresse sel­ber habe ich auch nicht zusam­men­hän­gend als einen String geschrieben. Diese habe ich über zwei Zeilen verteilt und auch den klas­sis­chen Auf­bau verschleiert.

Möglichkeit 2 — Kodierung

Ein anderer Ansatz war, die Adresse per Uni­code zu kodieren. Das soll helfen, da die meis­ten Bots nur nach bes­timmten Sachen scan­nen, etwa dem mailto–Tag oder dem @–Zeichen. Die Kodierung nach Uni­code kann man manuell vornehmen, aber auch über ver­schiedene Dien­ste im Inter­net aus­führen lassen. Nur muss man bei let­zteren auf­passen, nicht an einen Daten­händler zu gelan­gen. Besten­falls lässt man den Code nur frag­men­tweise erzeugen.

Fazit

Nach über zwei Monaten bekam ich nicht eine Spam-Mail über die einge­tra­ge­nen E-Mail-Adressen. Zumin­d­est im pri­vaten Umfeld stellen beide Meth­o­den einen aus­re­ichen­den Schutz vor Spam-Bots. Ich habe nun weit­er­hin beide Meth­o­den im Ein­satz. Die erste nutze ich, um die E-Mail-Adresse anzeigen zu lassen. Während die zweite zur Real­isierung der mailto–Funk­tion­al­ität dient.

Geschrieben am 12.10.2008 von Sven in Programmieren, Prüfstand, Webseite · 1 Kommentar
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  1. […] dem ich wieder­holt über das Ärger­nis der E-Mail-Spam berichtet habe, habe ich im Wiki einen Artikel veröffentlicht, […]


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