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Sonntag, 12. Oktober 2008 Uhr

Vor etwas mehr als zwei Monaten wurde meine E-Mail-Adresse kompromittiert, so dass ich mir eigentlich erstmals ernsthaft Gedanken machte, wie ich Spam wirkungsvoll auf bzw. für meine Seite verhindern kann. Wie im Artikel beschrieben, setzte ich für zwei verschiedene E-Mail-Adressen zwei verschiedene Methoden ein. Beide sollen effektive Methoden sein, um Spam-Bots zu entgegnen.

Statt die E-Mail-Adresse im Klartext in den Quellcode der Seite zu schreiben, wendete ich verschiedene Tricks an. Die sind nun allesamt nicht neu und auch nicht auf meinem Mist gewachsen - aber ich habe sie meinen Anforderungen entsprechend getestet:

Möglichkeit 1 - Grafik

Anstelle von Text habe ich einfach eine .png-Grafik mit der Adresse in die Seite eingebunden. Die Adresse selber habe ich auch nicht zusammenhängend als einen String geschrieben. Diese habe ich über zwei Zeilen verteilt und auch den klassischen Aufbau verschleiert.

Möglichkeit 2 - Kodierung

Ein anderer Ansatz war, die Adresse per Unicode zu kodieren. Das soll helfen, da die meisten Bots nur nach bestimmten Sachen scannen, etwa dem mailto-Tag oder dem @-Zeichen. Die Kodierung nach Unicode kann man manuell vornehmen, aber auch über verschiedene Dienste im Internet ausführen lassen. Nur muss man bei letzteren aufpassen, nicht an einen Datenhändler zu gelangen. Bestenfalls lässt man den Code nur fragmentweise erzeugen.

Fazit

Nach über zwei Monaten bekam ich nicht eine Spam-Mail über die eingetragenen E-Mail-Adressen. Zumindest im privaten Umfeld stellen beide Methoden einen ausreichenden Schutz vor Spam-Bots. Ich habe nun weiterhin beide Methoden im Einsatz. Die erste nutze ich, um die E-Mail-Adresse anzeigen zu lassen. Während die zweite zur Realisierung der mailto-Funktionalität dient.

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