
…oder wie schön es wäre, wenn es doch Standards in der Web-Technologie geben würde. Ach, halt die gibt´s ja.
OK, dann muss ich umformulieren: wie schön es wäre, wenn es doch Standards in der Web-Technologie geben würde und sich alle daran halten würden. So hab ich heute gelinde gesagt, die Nase voll.
Als Mensch, der sich immer dafür stark macht, dass Webseiten möglichst auf allen Browser gleich angezeigt und keinesfalls auf nur einen optimiert werden, muss ich heute einen schweren Rückschlag hinnehmen.
Es beginnt damit, dass ich das CSS-File meines Wikis überarbeiten und anpassen will, da mir einige Sachen einfach nicht mehr gefallen. Also setz ich mich hin und brösel das 1600zeilige Dokument auseinander, eine neue Farbe hier, eine neue Textstärke dort. Nach ein paar Stunden bin ich sogar sehr zufrieden mit dem Ergebnis - so zufrieden, dass ich mir auch andere Meinungen einhole. Doch irgendwie bleiben die erwarteten Lobpreisungen aus und ich bekomme nur einen ernüchternden Screenshot, der mich dazu veranlasst auch mein Windows mal wieder anzuschmeißen.
Dieser Screenshot zeigt wohlgemerkt die selbe Seite, nur wird halt im Hintergrund Opera unter Kubuntu und im Vordergrund der IE 6 unter Windows verwendet. Also muss ich abermals in die Abgründe des Stylesheets begeben. Dabei stelle ich fest, dass sich der Internet-Explorer praktischerweise nicht das Attribut transparent kennt, mit dem ich alle farblich nicht sichtbaren Elemente versehen habe. Die Lösung ist, die betreffenden Elemente in die IE-Browserweiche einzutragen - dann klappt´s auch mit den Standards.
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