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E-Mails verschlüsseln

Schlagwörter: E-Mails, gnupg, gpg, Verschlüsselung

Im Jahre 2008 lässt 1984 grüßen, deshalb liegen die Gründe, die zu diesem Beitrag führen, klar auf der Hand!

Als Hilfe und Grund­lage zu meiner Vorge­hensweise, ori­en­tiere ich mich am Wiki des Ubuntu-Forums und von Dunke­langst.

Zunächst instal­liere ich mir das Paket:

  • sudo apt-get install gnupg2

Schlüs­sel generieren

Ich gebe im Ter­mi­nal fol­gen­des ein:

  • gpg –gen-key:
    • (1) DSA and Elga­mal (default)
    • Welche Schlüs­sel­länge wün­schen Sie? (4096)
    • Wie lange bleibt der Schlüs­sel gültig? (0)
    • Ist dies richtig? (j/N) j
    • Ihr Name (“Vor­name Nach­name”): vor­name name
    • mail-Adresse: email@adresse.de
    • Kom­men­tar: kom­men­tar
    • Ändern: (N)ame, (K)ommentar, (E)-Mail oder (F)ertig/(B)eenden? f
    • Geben Sie die Passphrase ein: ich bin ein passphrase und beim ein­tip­pen unsichtbar

Nach der dop­pel­ten Eingabe der Passphrase, werde ich vom Pro­gramm aufge­fordert, Tas­tatur und Maus aus­giebig zu nutzen, damit es Zufall­swerte erzeu­gen kann.

Nach einer Weile erhalte ich fol­gende Fehlermeldung:

  • gpg: kein schreib­barer öffentlicher Schlüs­sel­bund gefun­den: eof
  • Schlüs­sel­erzeu­gung fehlgeschla­gen: eof

Ich pro­biere es noch ein paar mal, jedoch mit dem sel­ben Resul­tat. Erst als ich den Ord­ner .gnupg in meinem home-Verzeichnis lösche, läuft das Pro­gramm durch:

gpg: /home/sven/.gnupg/trustdb.gpg: trust-db erzeugt
gpg: Schlüs­sel xxxxxxxx ist als uneingeschränkt ver­trauenswürdig gekennze­ich­net
Öffentlichen und geheimen Schlüs­sel erzeugt und signiert.

gpg: “Trust-DB” wird überprüft
gpg: 3 marginal-needed, 1 complete-needed, PGP Ver­trauensmod­ell
gpg: Tiefe: 0 gültig: 1 sig­niert: 0 Ver­trauen: 0-, 0q, 0n, 0m, 0f, 1u
pub xxxxx/xxxxxxxx 2007-12-26
Schl.-Fingerabdruck = yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
uid vor­name name (kom­men­tar) <email@adresse.de>
sub zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

  • pub xxx” = öffentlicher Schlüssel
  • Schl.-Fingerabdruck = yyy” = Fingerabdruck
  • sub zzz” = pri­vater Schlüssel

Wider­ruf­sz­er­ti­fikat erstellen

Falls mal irgend­wann die Notwendigkeit auftreten sollte, den öffentlichen Schlüs­sel zu wider­rufen, benötigt man dafür ein Zer­ti­fikat, das ich direkt nach Schlüs­sel­gener­ierung erzeuge:

  • gpg –gen-revoke email@adresse.de

Die E-Mailadresse fungiert hier als Key-ID, man kann auch seinen Namen, den Schlüs­sel an sich einsetzen.

  • Ein Wider­ruf­sz­er­ti­fikat für diesen Schlüs­sel erzeu­gen? (y/N) y
  • Ihre Auswahl? 1
  • Geben Sie eine optionale Beschrei­bung ein. Been­den mit einer leeren Zeile: ich muss hier nicht stehen
  • Ist das richtig? (y/N) y

 Weit­ere Punkte

Damit mir kein anderer an meinem GnuPG-Ordner herum­spie­len kann, setze ich noch die Zugriffsrechte:

  •  chmod 700 .gnupg

Falls mir meine Platte mal crashen sollte, sicher ich mir den Ord­ner noch auf ein Medium und ver­grab es im Garten Wink

K-Mail Ver­schlüs­selung beibringen

Ich öffne:

  • Ein­stel­lun­gen — KMail ein­richten — Iden­titäten — Ändern
    • Kryp­tografie — OpenPGP — Signaturschlüssel
    • Kryp­tografie — OpenPGP — Schlüs­sel zum Verschlüssel

und wähle jew­eils den soeben erstell­ten aus.

  • Bevorzugtes Ver­schlüs­selungs­for­mat für Nachrichten — OpenPGP/Mime

Im Adress­buch kann ich dann im Reiter Ver­schlüs­selung­se­in­stel­lun­gen die Ein­stel­lun­gen für die jew­eili­gen Kon­takte vornehmen. Nach einigem Herumpro­bieren, habe ich mich entschlossen, dieses auf Nach­fra­gen bei Sig­natur und Ver­schlüs­selung zu stellen. So gehe ich sicher, dass die Nachrichten auch gele­sen wer­den kön­nen und diese nicht automa­tisch ver­schlüs­selt werden.

Die automa­tis­che Ver­schlüs­selung setze ich, bei den­jeni­gen, die 1984 angekom­men sind Wink

Geschrieben am 26.12.2007 von Sven in Linux · Kommentare deaktiviert
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